{"id":9617,"date":"2014-08-03T16:07:26","date_gmt":"2014-08-03T15:07:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spaness.de\/blog\/?p=9617"},"modified":"2016-04-20T18:13:03","modified_gmt":"2016-04-20T16:13:03","slug":"leben-mit-buddhismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spaness.de\/blog\/leben-mit-buddhismus\/","title":{"rendered":"Ein Jahr im buddhistischen Kloster in Bangkok &#8211; Interview mit Tourismusmanagement-Studentin Mareike (Teil 2)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vor einigen Tagen haben wir zum ersten Mal von Studtentin Mareike berichtet, die f\u00fcr ein Jahr in Bangkok gelebt hat. Ja&#8230; zu gegeben Bangkok ist schon exotisch, aber keine Geschichte, die wir hier unbedingt erz\u00e4hlen m\u00fc\u00dften. Ungew\u00f6hnlich wird es erst darum, weil ihr Wohnort nicht so ganz normal war. Sie hat das Jahr in einem buddhistischen Tempel verbracht. Als erste Europ\u00e4erin durfte sie ein Jahr im Kloster verbringen und sogar auch an den Zeremonien teilnehmen. Wie es dazu gekommen ist, hat sie uns in einem Interview verrraten.<\/strong><\/p>\n<p>___<\/p>\n<p>Solltet ihr Teil 1 des Interviews noch nicht gelesen haben, so findet ihr es: <a title=\"Mareike im buddhistischen Tempel (Teil 1)\" href=\"https:\/\/www.spaness.de\/blog\/?p=9603\" target=\"_blank\">HIER<\/a><\/p>\n<p>___<\/p>\n<div id=\"attachment_9619\" class=\"img-responsive img-container clear-fix imgcenter\"><a data-title=\"Wohnen im Tempel mit Skyline von Bangkok im Hintergrund\" data-lightbox=\"lightbox\" href=\"https:\/\/www.spaness.de\/blog\/leben-mit-buddhismus\/bangkok_abschied\/\" rel=\"attachment wp-att-9619\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img-responsive img-responsive size-full img-responsive wp-image-9619\" src=\"https:\/\/www.spaness.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bangkok_Abschied-1.jpg\" alt=\"Abschied nach einem Jahr im buddhistischen Tempel\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.spaness.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bangkok_Abschied-1.jpg 640w, https:\/\/www.spaness.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bangkok_Abschied-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.spaness.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bangkok_Abschied-1-407x305.jpg 407w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><h5 class=\"img-responsive text-center\">Abschied nach einem Jahr im buddhistischen Tempel<\/h5><\/div>\n<ul>\n<li><strong>In wie weit hat sich dein Leben, deiner Meinung nach, durch diese Erfahrung ge\u00e4ndert? Hatte das Jahr Einfluss auf deine Weltanschauung? Und hatte die Buddhismus-Erfahrung etwas damit zu tun?<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn man Freunde und Familie fragt, w\u00fcrden diese sagen, dass ich ein unglaublich kommunikativer Mensch bin. Ich selber w\u00fcrde noch erg\u00e4nzen, dass ich nicht an Gott glaube, und auch nicht an Geister oder s\u00e4mtliche andere \u201eGestalten\u201c dieses oder eines anderen Lebens.<\/p>\n<p>Nach meinem Jahr in Thailand kann ich sagen, dass ich Glauben gelernt habe. Ich bin nat\u00fcrlich kein Buddhist geworden, aber durch die vielen Gespr\u00e4che die wir \u00fcber Buddhismus hatten, die zahlreichen B\u00fccher die sie mir geschenkt haben, die ich lesen sollte, kann ich heute sagen, dass Buddhismus durchaus eine Religion hat, die f\u00fcr mich Sinn macht, in der ich eine gewisse Beruhigung und Frieden finden kann. Heute wei\u00df ich, dass es egal ist, ob man an Gott glaubt, Buddhist ist oder einen anderen Glauben hat. Jeder Mensch sollte an das glauben, was ihm Frieden gibt, und sich dabei nicht an andere halten. Denn irgendwie haben alle Religionen eins gemeinsam: Die Sicherheit, das es etwas anderes gibt, was man nicht greifen kann, was aber da ist, und einem Frieden geben kann.<\/p>\n<p>Ich selber wurde in meinem Thailand Jahr von den M\u00f6nchen zu einem anderen Tempel geschickt um Meditation zu lernen. Ich war ganz oft schlecht gelaunt, traurig, diese ganzen Regeln in der Uni, ich hab sehr lange gebraucht um dort klar zu kommen. Parallel verschlechterter sich der Zustand meines Opas dramatisch zuhause.<\/p>\n<p>Die M\u00f6nche waren der Meinung, dass ich mir zu viele Sorgen mache, und ich lernen muss, damit anders umzugehen. Ich war eine Woche in einem Meditationskurs. Eine Stunde pro Tag durfte man mit seinem Lehrer reden, ansonsten herrschte absolutes Redeverbot. Ich meditierte von 6 Uhr morgens, bis 23 Uhr abends, mit 1h Fr\u00fchst\u00fccks- und Mittagspause, und dem Gespr\u00e4ch mit meinem Lehrer. Ich habe nie an Meditation geglaubt, und es ehrlich gesagt nur getan, weil die M\u00f6nche das wollten. Ich kann es schlecht erkl\u00e4ren, aber ich meditiere heute noch. Nicht so regelm\u00e4\u00dfig wie man sollte, aber immer dann, wenn ich eine L\u00f6sung brauche oder eine Auszeit.<\/p>\n<p>Meine Mutter sagte, dass ich verlernt habe zu Reden \ud83d\ude09 Ihr kam ich unglaublich schweigsam vor, nach meiner R\u00fcckkehr. Ich dagegen hatte das Gef\u00fchl dass mir alle Menschen so hektisch vorkamen, da ich selber mit einer inneren Ruhe zur\u00fcck kam, die ich vorher nicht kannte. Ich bin oft ein gestresster Mensch gewesen, und in Thailand lernte ich irgendwann \u201eloszulassen\u201c.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Manche Situationen kann man nicht \u00e4ndern, aber dann kann man auch aufh\u00f6ren stundenlang nach L\u00f6sungen zu suchen.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Die M\u00f6nche haben mir gezeigt, dass egal was passiert, es nichts gibt, was einen aus der Ruhe bringen kann. Es gibt f\u00fcr alles L\u00f6sungen, und wenn es keine gibt, dann ist das auch in Ordnung, aber dann braucht man da auch nicht weiter nach einer L\u00f6sung zu suchen.<\/p>\n<div id=\"attachment_9621\" class=\"img-responsive img-container pull-right imgright\"><a data-lightbox=\"lightbox\" data-title=\"Wohnen im Tempel mit Skyline von Bangkok im Hintergrund\" href=\"https:\/\/www.spaness.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bangkok_Tempel_mit_Skyline-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img-responsive img-responsive size-full img-responsive wp-image-9621\" src=\"https:\/\/www.spaness.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bangkok_Tempel_mit_Skyline-1.jpg\" alt=\"Wohnen im Tempel mit Skyline von Bangkok im Hintergrund\" width=\"604\" height=\"453\" srcset=\"https:\/\/www.spaness.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bangkok_Tempel_mit_Skyline-1.jpg 604w, https:\/\/www.spaness.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bangkok_Tempel_mit_Skyline-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.spaness.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bangkok_Tempel_mit_Skyline-1-407x305.jpg 407w\" sizes=\"auto, (max-width: 604px) 100vw, 604px\" \/><\/a><h5 class=\"text-center\">Wohnen im Tempel mit Skyline von Bangkok im Hintergrund<\/h5><\/div>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Zum Thema Geister:<\/strong><\/span> Mein Bruder kam mich nach 5 Monaten in Thailand besuchen, mein Zimmer war eingenebelt mit R\u00e4ucherst\u00e4bchen, und ich hatte einen eigenen kleinen \u201e Schrein\u201c mit Opfergaben. In meiner 6. Woche erz\u00e4hlten mir die M\u00f6nche, dass es einen Hausgeist g\u00e4be, der nachts durch die Wohnungen wandelt. Sie wollten wissen, ob ich diesen schon gesehen h\u00e4tte. &#8222;\u00c4h, nein!&#8220; Am selben Abend lag ich im Bett, las ein Buch und dann ging mein Zimmerlicht an, aus, an, aus. Die M\u00f6nche sagten mir am n\u00e4chsten Morgen das sie einen eigenartigen Stromausfall hatten, weil der Geist unruhig war, gaben mir R\u00e4ucherst\u00e4bchen mit und zeigten mir noch wie und wo ich diese aufstellen soll. In Deutschland h\u00e4tte mich jeder f\u00fcr verr\u00fcckt erkl\u00e4rt \u2013 auch wenn ich zu dem Zeitpunkt nicht an Geister glaubte, habe ich gelernt, den Glauben eines anderen zu respektieren. Da die M\u00f6nche der Meinung waren, der Hausgeist ist unterwegs, mache ich die R\u00e4ucherst\u00e4bchen an. Es k\u00f6nnte ja wahr sein! Wenn ich am Anfang auch oft skeptisch war, nach einer gewissen Zeit gingen mir solche Rituale einfach ins Blut \u00fcber. Ich habe nie dr\u00fcber nachgedacht ob dieser Geist existiert, aber wenn die M\u00f6nche daran glauben, dann ist er auch da. Und danach lebe ich dann auch.<\/p>\n<p>Waren mir fr\u00fcher Gl\u00fccksbringer und Co. unwichtig und hatten f\u00fcr mich keinerlei Sinn, ist es heute anders. Der Ring der M\u00f6nche, sowie der Buddha Anh\u00e4nger, begleiten mich jeden Tag. Vor wichtigen Pr\u00fcfungen zum Beispiel habe ich ein kleines Gebet gesprochen, was mir die M\u00f6nche zeigten. Fr\u00fcher h\u00e4tte ich sowas nicht gemacht, heute gibt es mir Sicherheit und das Vertrauen, was ich brauche. Das mein Jahr in Thailand so wird, h\u00e4tte ich nie gedacht.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Was hat dich am Leben der M\u00f6nche am meisten verwundert oder auch beeindruckt? Was sollten wir, deiner Meinung nach, am ehesten von der Buddhistischen Weisheit lernen?<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Verwundert hat mich am Anfang, dass sie modern leben. Fast alle hatten ein Handy, nutzen das Internet und waren auch auf dem neuesten Stand was zum Beispiel Kinofilme angeht. Ich dachte immer, dass M\u00f6nche total abgeschieden leben, nur im Tempel sind und nichts von der Au\u00dfenwelt mitbekommen.<\/p>\n<div id=\"attachment_9625\" class=\"img-container pull-left imgleft\"><a data-lightbox=\"lightbox\" data-title=\"Beruhigend &#8211; Fische f\u00fcttern mit den M\u00f6nchen\" href=\"https:\/\/www.spaness.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bangkok_Fische_Fu?ttern.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img-responsive img-responsive size-full img-responsive wp-image-9625\" src=\"https:\/\/www.spaness.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bangkok_Fische_Fu?ttern.jpg\" alt=\"Beruhigend - Fische f\u00fcttern mit den M\u00f6nchen\" width=\"960\" height=\"720\" \/><\/a><h5 class=\"text-center\">Beruhigend &#8211; Fische f\u00fcttern mit den M\u00f6nchen<\/h5><\/div>\n<p>Total beeindruckt hat mich, wie weltoffen sie sind, und wie interessiert sie an anderen Menschen sind. F\u00fcr sie war es absolut spannend zu erfahren, wie mein Leben in Deutschland ist und sie wollten gleichzeitig von mir meinen Eindruck \u00fcber Thailand wissen.<\/p>\n<p>Verwundert waren f\u00fcr mich auch ihre Fragen. Sie wollten zum Beispiel wissen, ob meine Mama M\u00e4nnerbesuch erlauben w\u00fcrde (ich war 29 Jahre alt), ob ich bei meinen Freund schlafen darf, ob das alle Frauen machen, ob man als Paar auf der Stra\u00dfe H\u00e4ndchen halten kann u.v.m. All diese Sachen, der k\u00f6rperliche Kontakt zu Frauen, ist f\u00fcr sie nicht erlaubt. Doch trotzdem sind sie weltoffen in dieser Sache und sie wollten wissen, wie das in anderen L\u00e4ndern ist. Als ich ihnen zum Beispiel anbot meine Mama anzurufen, dass die ihnen best\u00e4tigt, das es ok ist wenn ich M\u00e4nnerkontakt habe, war das f\u00fcr sie kein Thema mehr, sie glaubten mir einfach. Ich war verbl\u00fcfft \u00fcber ihre Neugier, und gleichzeitig auch ihr Wissen, da ich f\u00e4lschlicherweise immer dachte, M\u00f6nche leben nur in ihrem Tempel und bekomme nichts mit. Sie gucken Nachrichten, kennen sich in der Politik aus, und nehmen, auf gewisse Art und Weise, genau wie jeder andere Mensch am Leben Teil, auch wenn man es oft nicht vermutet.<\/p>\n<p>Ich war auch erstaunt \u00fcber ihre Kontaktfreudigkeit. Ich h\u00e4tte nie erwartet, dass sie mich mit so offenen Armen empfangen und wir diese Freundschaft entwickeln w\u00fcrden. Total lustig war zum Beispiel die folgende Situation: Eine Freundin aus der Uni wollte mich besuchen, ich gab ihr die Adresse des Tempels\u2026 Anscheinend glaubte sie mir nicht und ihre Mutter, die zuf\u00e4lligerweise in diesen Tempel regelm\u00e4\u00dfig ging, fragte einen der M\u00f6nche nach mir. Dieser best\u00e4tigte ihr, dass ich dort wohne. \u201eMalei ist unsere Freundin aus Deutschland\u201c. F\u00fcr sie war das ganz normal, dass ich dort wohne und an ihrem Leben teilhabe, f\u00fcr andere Thail\u00e4nder, die mich in dem Tempel sahen, war das befremdlich und es kostete die M\u00f6nche viel M\u00fche ihnen zu erkl\u00e4ren das \u201eDer Farang\u201c (die Wei\u00dfe) zu ihnen geh\u00f6rt. Sie haben allen anderen gezeigt und mir gezeigt, wie einfach und interessant es sein kann, andere Menschen einfach zu akzeptieren, sie so zu nehmen, wie sie sind.<\/p>\n<div id=\"attachment_9627\" class=\"img-container pull-right imgright\"><a data-lightbox=\"lightbox\" data-title=\"Zeremonie zu Silvester im Tempel\" href=\"https:\/\/www.spaness.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bangkok_Silvester_Kloster-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img-responsive img-responsive img-responsive wp-image-9627 size-full\" src=\"https:\/\/www.spaness.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bangkok_Silvester_Kloster-1.jpg\" alt=\"Zeremonie zu Silvester im Tempel\" width=\"960\" height=\"641\" srcset=\"https:\/\/www.spaness.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bangkok_Silvester_Kloster-1.jpg 960w, https:\/\/www.spaness.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bangkok_Silvester_Kloster-1-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/a><h5 class=\"text-center\">Zeremonie zu Silvester im Tempel<\/h5><\/div>\n<p>Egal wie schwierig das Leben in Thailand f\u00fcr mich am Anfang war und egal wie negativ ich manche Situationen schilderte, wie oft ich ihnen erz\u00e4hlte in welches Fettn\u00e4pfchen ich in der Uni wieder getreten bin, sie haben nie die Ruhe verloren. Sie strahlen eine unglaubliche Ruhe aus und wenn man mit ihnen spricht, hat man anschlie\u00dfend das Gef\u00fchl, dass alles viel weniger schlimm ist. Sie gehen irgendwie mit einer absoluten Selbstverst\u00e4ndlichkeit durch das Leben und nichts kann sie aus der Ruhe bringen. Diese Ruhe nehmen sie aus dem Buddhismus, und haben mir ein bisschen davon abgeben k\u00f6nnen. Thail\u00e4nder sind generell viel ruhiger und gelassener, weniger ernst, ich denke wir Deutsche k\u00f6nnten davon viel \u00fcbernehmen. Wir laufen oft gestresst durchs Leben, gr\u00fcbeln viel, machen uns Sorgen. Das machen Thais auch, aber sie haben durch ihre Religion gelernt, damit anders umzugehen.<\/p>\n<p>Ich habe w\u00e4hrend der Meditation 8 Regeln bekommen und lebe heute noch einige, bzw. nach der Meditation hat man mir nur 3 Regeln erlassen, damit ich weiterhin \u201e\u00dcben\u201c kann. Nat\u00fcrlich kann man nicht jede der Regeln immer leben, aber wenn man ein bischen dr\u00fcber nachdenkt, k\u00f6nnten diese helfen, auch mal ein bischen anders durchs Leben zu gehen.<\/p>\n<p><strong>Die 8 Regeln lauten:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Sich darin \u00fcben, keine Lebewesen zu t\u00f6ten oder zu verletzen. Liebe und Mitgef\u00fchl f\u00fcr alle Wesen entfalten.<\/li>\n<li>Sich darin \u00fcben, nichts zu nehmen, was nicht gegeben wurde. Grossz\u00fcgigkeit und Gebefreudigkeit entfalten.<\/li>\n<li>Sich darin \u00fcben, sexuelle Enthaltsamkeit zu leben. Zuverl\u00e4ssigkeit und Verantwortlichkeit entfalten.<\/li>\n<li>Sich darin \u00fcben, L\u00fcgen und grobe Worte zu vermeiden. Rechte Kommunikation entfalten.<\/li>\n<li>Sich darin \u00fcben, Alkohol und Drogen zu vermeiden. Achtsamkeit und Meditation \u00fcben.<\/li>\n<li>Sich darin \u00fcben, nach dem Mittagsmahl keine feste Nahrung mehr zu sich zu nehmen. Gen\u00fcgsamkeit und Bed\u00fcrfnislosigkeit entfalten.<\/li>\n<li>Sich darin \u00fcben, sich nicht zu Vergn\u00fcgen und keine Versch\u00f6nerungsmittel und Kosmetik zu benutzen. Nat\u00fcrlich und einfach leben.<\/li>\n<li>Sich darin \u00fcben, auf Luxus zu verzichten. Bescheiden und einfach leben.<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li><strong>Wie lautet dein Lebensmotto?<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich hatte fr\u00fcher kein wirkliches Lebensmotto, ich habe auch jetzt kein wirklich definiertes Motto, doch ich lebe nach dem Prinzip \u201eZuh\u00f6ren, nachdenken und dann erst antworten\u201c oder \u201eZuh\u00f6ren, nachdenken und nichts sagen, wenn du dein Gegen\u00fcber dadurch verletzt\u201c. Ich habe oft dort gelernt, dass manchmal &#8222;nichts sagen&#8220; viel besser ist. In Thailand l\u00e4chelt man ganz oft statt einer Antwort, damit man durch falsche Worte sein Gegen\u00fcber nicht verletzt, bzw. das Gegen\u00fcber sein Gesicht verlieren k\u00f6nnte. Das versuche ich auch:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;manchmal ist es besser nichts zu sagen!&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<div id=\"attachment_9630\" class=\"img-container clear-fix imgcenter\"><a data-lightbox=\"lightbox\" data-title=\"Tempel in Bangkok bei Nacht\" href=\"https:\/\/www.spaness.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bangkok_nachts_im_Tempel-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img-responsive img-responsive size-detail-thumb img-responsive wp-image-9630\" src=\"https:\/\/www.spaness.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bangkok_nachts_im_Tempel-1-641x240.jpg\" alt=\"Tempel in Bangkok bei Nacht\" width=\"641\" height=\"240\" \/><\/a><h5 class=\"text-center\">Tempel in Bangkok bei Nacht<\/h5><\/div>\n<p><em>Vielen Dank an Mareike f\u00fcr dieses wirklich interessante Interview und die vielen Bilder, die sie uns f\u00fcr diesen Artikel zur Verf\u00fcgung gestellt hat. Uns hat das Interview tats\u00e4chlich etwas nachdenklich gemacht und wir sind nun am \u00dcberlegen, wie wir ein wenig &#8222;Buddhismus&#8220; vielleicht auch in unser Leben einbauen k\u00f6nnen. <\/em><\/p>\n<p><em>Und nat\u00fcrlich w\u00fcrden wir auch gern mal eure Meinung zum Interview und zum Thema Buddhismus wissen<\/em>. <em>Also hinterlasst uns hier gern einen Kommentar und eure Meinung. \ud83d\ude42<\/em><\/p>\n<p>___<\/p>\n<p><strong>Ihr wollt weitere spannende Interview aus unserer Wellness-Serie lesen?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Ein Jahr im buddhistischen Kloster (Teil 1)<\/li>\n<li><a title=\"Das Qi begegnet uns im allt\u00e4glichen Leben \u2013 5 Fragen an Dagmar Fitschen, Feng-Shui- und Marketing-Beraterin\" href=\"https:\/\/www.spaness.de\/blog\/feng-shui-marketing\/\" target=\"_blank\">Wie sich Feng Shui auf (m)ein Leben auswirkt<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einigen Tagen haben wir zum ersten Mal von Studtentin Mareike berichtet, die f\u00fcr ein Jahr in Bangkok gelebt hat. Ja&#8230; zu gegeben Bangkok ist schon exotisch, aber keine Geschichte, die wir hier unbedingt erz\u00e4hlen m\u00fc\u00dften. Ungew\u00f6hnlich wird es erst darum, weil ihr Wohnort nicht so ganz normal war. 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