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,,Zuhören, was die Gemeinde sagt

Was drei Unternehmerinnen bei der Social Media Rallye gelernt haben

04.11.2011
,,Zuhören, was die Gemeinde sagt
Kennengelernt haben sie sich im Netz: Angela Mathea von www.frauen-lieben-taschen.de , Tanja Klindworth vom Wellness-Magazin www.spaness.de und Katja Wegener vom www.wellspa-portal.de. Im September hatten sie gemeinsam zu einer Social Media Rallye eingeladen, mit Aufgaben, Tipps, Blogs und natürlich vielen Gewinnen. Ein Gespräch über die Rallye, Online-Kommunikation von Frauen und Online-Marketing mit Zukunft.


Wie lautet eure Bilanz nach 30 Tagen Social Media Rallye im Netz?

Angela Mathea: Die Rallye hat meine Erwartungen übertroffen. Wir haben einiges dazu gelernt, über manche Dinge waren wir sehr positiv überrascht und andere Dinge liefen wie vorhergesehen. Es hat uns eine Menge Spaß gemacht, mit den Leuten in den Dialog zu gehen und sie auch herauszufordern. Wir haben viele neue interessante Kooperationspartner gefunden und es hat sich eine richtige Fangemeinde herausgebildet, auf der wir weiter aufbauen werden.



Mit welchem Plan wart ihr in die Aktion gestartet? Was davon habt ihr erreicht?

Katja Wegener: Unsere Idee war es, eine Wohlfühl-Community zu gründen. Menschen zusammen zu führen, die sich für Wellness, Beauty, Lifestyle, Mode, aber auch Tipps, Tricks und Trends interessieren. Ziel war es über das gemeinsame Miteinander einem breiteren Publikum bekannter zu werden mit unseren drei Firmen. Über wirklichen Mehrwert für unsere Leser wollten wir uns abheben von der breiten Masse in diesem Bereich. Wir wollten den Trend Social Media greifbarer, persönlicher machen. Ziel erreicht und das mit vielen neu entstanden Ideen.

Drei Unternehmerinnen haben sich die Aktion ausgedacht. Auch unter den Kooperationspartnerinnen waren viele Unternehmerinnen. Netzwerken Frauen online anders?

Angela Mathea: Das war eine Sache, die ich von Anfang an sehr interessant fand. Frauen sind ja sehr kommunikativ im persönlichen Umgang und oft wird es auch sehr persönlich. Das konnte ich online auch feststellen. Es ist ein unkompliziertes Miteinander. Das sehe ich auch in meinem täglichen Online-Geschäft bei frauen-lieben-taschen.de. Männer haben da eher eine etwas andere Ausrichtung. Beispielsweise werden klare Absprachen anders gehandhabt.

Katja Wegener: Ursprünglich war ich der Ansicht, Business ist Business, somit auch das Agieren der Geschlechter ziemlich ähnlich. Doch die Social Media Rallye hat mir deutlich gezeigt, auch in diesem Gebiet sind Männer und Frauen wirklich sehr unterschiedlich. Das fängt in der gewünschten Ansprache an, breitet sich über die Zielsetzung aus und geht im gesamten Miteinander weiter. Das Netzwerken von Frauen ist meiner Ansicht nach mehr auf kommunikativen Austausch begründet, was nicht bedeutet, dass es weniger Zielorientiert ist.



Ihr vermarktet eure Produkte online. Was macht ein erfolgreiches Online-Geschäft aus?

Tanja Klindworth: Grundsätzlich ist es erst einmal wichtig, eine gut strukturierte, optisch ansprechende und übersichtliche Seite zu präsentieren. Denn keiner kauft gern in einem unordentlichen Laden ein. Zusätzlich ist es natürlich für jedes Online-Geschäft sehr wichtig gefunden zu werden. Hier ist eine sauber programmierte Seite und eine gute dauerhafte Zusammenarbeit mit einem festen Programmierer unabdingbar. Der Feinschliff erfolgt dauerhaft in der Suchmaschinenoptimierung. Hierzu gehört natürlich der Linkaufbau, die Keyworddichte, ständige Fortbildung im Bereich Suchmaschinenmarketing und -optimierung, da die Suchmaschinen sich ständig weiterentwickeln und ihre Algorythmen ändern. Wie mit einem realen Laden-Geschäft muss dem Kunden auch online der ,,richtige Weg" zum Shop gezeigt werden.

Natürlich ist auch ungemein wichtig, immer ein aktuelles und nicht veraltetes Sortiment zu präsentieren und in diesem Zusammenhang auch präsentierte Themen aktuell zu halten. Selbstverständlich muss auch online mit den ,,Kunden gesprochen" werden. Das kann z.B. in Form eines Blogs, eines Forums, einer Bewertungsmöglichkeit und natürlich auch via Social Media stattfinden. Wichtig ist wirklich hinter allem den Menschen zu sehen, auch wenn ein Onlinegeschäft erst einmal anonym und eher technisch wirkt.



Eine Aktion wie die Social Media Rallye kostet eine Menge Zeit. Habt ihr über die Social Media Rallye etwas Neues über das Online-Marketing gelernt?

Angela Mathea: Auf jeden Fall! Das war auch genau der Sinn der Rallye. Wir wollten sehen, wie weit man Social Media nutzen kann und welche Sachen Sinn oder auch weniger Sinn machen. Es gibt hier noch sehr wenig Experten. Wir konnten herausfinden, was die Zielgruppe an Informationen wünscht und auf welchen Kanälen die beste Kommunikation möglich ist. Es hat uns wieder einmal gezeigt, wie wichtig die Authentizität im Dialog ist und dass Social Media eine Menge Spaß bringen kann. So hat sich eine richtige Fangemeinde entwickelt, die sehr gern mit uns kommuniziert. Wichtig ist in jedem Fall, dass das Unternehmen zuhört, was die Gemeinde sagt und ehrlich kommuniziert.

Download Quelle (erschienen in/bei): www.existenzielle.de - das Onlinemagazin für Frauen in der Wirtschaft