Fritierte Pommes - Transferfett?!

Transfettsäuren machen dick und krank – oder?!

Inhalte Anzeigen 1) Sauer – Säure – Transfett 2) Keine Frage: Der menschliche Körper braucht auch Fett In den USA sollen die Transfettsäuren verboten werden – sie sind nun verantwortlich für dicke und kranke Menschen in Amerika. Doch stimmt das eigentlich? Und warum machen die denn nun dick und krank?…

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Transfettsäuren machen dick und krank – oder?!



In den USA sollen die Transfettsäuren verboten werden – sie sind nun verantwortlich für dicke und kranke Menschen in Amerika. Doch stimmt das eigentlich? Und warum machen die denn nun dick und krank?

Sauer – Säure – Transfett

Fritierte Pommes - Transferfett?!
Fritierte Pommes – Transfett?!

Immer mal wieder was Neues auf dem Markt der Ernährung. Nun haben wir Transfettsäure am Wickel, doch was ist das überhaupt? Fragt man die Menschen auf der Straße (so wie es kürzlich ein Fernsehsender gemacht hat) dann bekommt man auch keine richtige Antwort und daraus lässt sich schließen, die meisten Menschen wissen auch nicht so richtig, was es mit den „bösen“ Transfettsäuren auf sich hat.

„Böse“ sind sie halt… weil ja Fett heutzutage immer schon mal ein nicht wirklich positives Image hat, wenn wir mal ganz ehrlich sind. 😉 Also zurück zum Transfett und den „bösen“ Eigenschaften:

  • In unserer „modernen“ Nahrung finden sich tatsächlich überall „Transfette“.
  • Es handelt sich um gehärtete Öle. Sprich normales Öl wird in gehärtetes Fett umgewandelt. In der Industrie wird die Erhitzung und Härtung gern genutzt, da das Fett (Öl) so länger haltbar bleibt.
  • Transfett befindet sich in fritierten Pommes und anderen fritierten (Back)Waren, Chips, Fertigsuppen, Wurst und auch gern in Müsliriegeln und noch ein paar anderen modernen Lebensmitteln.
  • Transfettsäuren sind auf Dauer schädlich fürs Herz, die Gefäße und auch das Gehirn.
  • In New York wurde das Gesetzt/Verbot zu Transfettsäuren bereits 2006 erlassen.
  • In Dänemark dürfen schon seit Anfang des neuen Jahrtausends nur noch Transfettsäuren in Mini-Mengen zum Einsatz kommen (max. 2 Prozent).
  • Transfette beeinflussen den Cholesterinspiegel. Transfettkonsum kann somit zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen. Schon 5 Gramm Transfett pro Tag sollen dafür sorgen, ein Herzinfarkt- bzw. Schlaganfall-Risiko um 25 Prozent zu erhöhen.
  • Doch Transfett soll für noch mehr Krankheiten verantwortlich sein: Alzheimer, Morbus Chron und Diabetes sind nur einige Krankheiten die hier genannt werden können.
  • Untersuchungen haben ergeben, die meisten Transfette befinden sich in Blätterteig, Chips, Keksen und Backmagarine.
  • In Deutschland befinden sich erschreckend viele künstliche Transfette in Kindernahrung. Kinder und Jugendliche nehmen daher entsprechend hohe Werte (bis zu 20 Gramm Transfettanteile pro Essen).

Bei den Transfetten muß aber klar unterschieden werden, ob sie nun künstlich (also industriell) hergestellt wurden oder aber natürlichen Ursprungs sind. Solche natürlichen Transfette haben keinen Einfluss auf den menschlichen Stoffwechsel. Jedenfalls haben Untersuchungen bisher hier keinen negativen Einfluss festgestellt.

Chips - Träger von Transferfett
Chips – Träger von Transfett

Keine Frage: Der menschliche Körper braucht auch Fett

Der Mensch braucht auch Fett. Bis zu 30 Prozent pro Tag dürfen es sein. Daher ist Fett nicht nur grundsätzlich böse. Sondern die Fettzufuhr sollte kontrolliert, ausgewählt und in Maßen statt finden. Eine Mischung aus verschiedenen Fetten – ein Drittel der täglichen Fettzufuhr sollte dabei aus gesättigten Fetten stammen. Und selbst Transfett in kleinen Mengen ist unbedenklich. Doch die Generation Fast-Food nimmt nun einmal, zwangsläufig, viel zu viel Transfett zu sich. Hier eine kleine Übersicht der Transfette in unseren Lebensmitteln:

  • Brat- und Backfette bis zu 30 Gramm
  • Magarine bis zu 17 Gramm
  • Berliner bis zu 9 Gramm
  • Chips bis zu 7 Gramm
  • Blätterteig bis zu 3 Gramm
  • Pommes bis zu 3 Gramm
  • Fertigmenüs bis zu 2 Gramm
  • Eis bis zu 2 Gramm
  • Kekse bis zu 2 Gramm

Gesättigte Fettsäuren sind für die Calcium und Magnesiumaufnahme unerlässlich. Gesättigte Fettsäuren schützen die Omega-Fettsäuren und verstärken unsere Abwehrkräfte. Und so ganz nebenbei, verringern „gute“ Fette das Faltenrisiko. Gutes Fett ist z.B. Kokosfett, da es nicht oxidieren kann. Solche guten Fette dürfen auch zum Braten und Fritieren genutzt werden – eine Alternative zu herrkömmlichen Methoden wäre also gegeben.

Fritiertes Schnitzel - auch hier ist meistens Transferfett enthalten!
Fritiertes Schnitzel – auch hier ist meistens Transfett enthalten!

Da entsteht doch zwangsläufig die Frage, warum in Deutschland Transfette noch frei und ohne Begrenzung in der Herstellung von Nahrungsmitteln genutzt werden dürfen?!

Nun die Frage an euch, kennt ihr euch aus mit Transfetten?

Achtet ihr darauf, welche Art von Fett ihr esst?

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Tanja Klindworth

Hier schreibt Tanja Klindworth

Tanja Klindworth ist nicht nur das Herz der SPANESS-Redaktion. Sie schreibt darüber hinaus auch für andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine. Ob online oder als Print-Variante. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise. Zusätzlich ist sie auch als Reisebloggerin tätig.

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Kommentare
  1. @Ronny: vielen Dank. 🙂

  2. Ronny sagt:

    sehr guter Beitrag!!!!