Was soll mir das nur noch mal sagen?

Sich einfach mal von Dingen trennen…

Das Ende des Jahres regt ja auch immer zu einem Rückblick an und natürlich zu guten Vorsätzen. Da nehmen wir uns eine gesündere Ernährung vor oder aber mehr Sport und Bewegung. Insgesamt ein gesünderer Lebenswandel. Vielleicht mehr Zeit für die Familie oder aber sich nicht mehr so über die Kollegen…

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Sich einfach mal von Dingen trennen…



Das Ende des Jahres regt ja auch immer zu einem Rückblick an und natürlich zu guten Vorsätzen. Da nehmen wir uns eine gesündere Ernährung vor oder aber mehr Sport und Bewegung. Insgesamt ein gesünderer Lebenswandel. Vielleicht mehr Zeit für die Familie oder aber sich nicht mehr so über die Kollegen aufregen etc. Jeder von uns kennt den einen oder anderen Vorsatz hier sicherlich ganz genau.

Jahreswechsel: Zeit für gute Vorsätze

Wichtig für viele Vorhaben ist sicherlich die Tatsache, einfach mal Ballast abwerfen. Sich frei machen von bestimmten Gedanken und Prinzipien. Neue Wege angehen oder bestimmte „alte Zöpfe“ einfach mal loslassen bzw. abschneiden. Denn mit uns schleppen wir gelernte Denkmuster, anerzogene Glaubenssätze und ungeliebte Dinge, die wir vielleicht schon lange vor uns herschieben, mit.

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Was brauchen wir wirklich?

Um gute Vorsätze für das nächste Jahr auch mal umzusetzen, ist es wichtig, im „Hier und Jetzt“ anzukommen und nicht an der Vergangenheit festzuhalten. Platz im Leben für was Neues schaffen! Warum nicht mal als guten Vorsatz etwas vornehmen, was man noch nie gemacht hat, anstatt immer wieder aufs Neue das alte Thema aufrollen? In kleinen Schritten Träume versuchen zu erleben – z.B. nicht sagen „nächstes Jahr mache ich zwei Wochen Urlaub“ (dieser Vorsatz hat in den letzten 3 Jahren schon nicht geklappt…) dann lieber sagen: „Ich möchte im nächsten Jahr mindestens 2 x über ein langes Wochenende (z.B. für einen Wellness-Kurzurlaub) verreisen und etwas Neues dabei erleben.“ Statt dem guten, alten Sportvorsatz (der irgendwie in den ganzen letzten Jahren auch nicht so richtig geklappt hat) einfach mal festhalten „im nächsten Jahr werde ich einfach mal häufiger die Treppe statt des Fahrstuhls nehmen oder auch mal eine Station vorher aus der Bahn steigen um mich mehr zu bewegen.“

So steigt letztenendes die Motivation auch mehr zu schaffen. Denn wenn ich diesen kleinen Vorsatz schon einmal einhalten kann, gelingt mir vielleicht ja auch noch Größeres. Macht euch das Leben doch einfach mal etwas „leichter“! Entrümpelt mal euren Alltag und ein wenig aus eurem Leben und das fängt vielleicht schon bei einer Entrümpelung in den eigenen vier Wänden an. Bei einer „Entrümpelung“ fragen wir uns „brauchen wir das wirklich?“ oder „ist mir das jetzt wirklich wichtig?“. Danach können wir dann auch mit dem „Aufräumen“ unserer Gedanken und guten Vorsätze starten. Bei einer solchen Aktion ziehen wir einfach mal eine Bilanz.

Was soll mir das nur noch mal sagen?
Es reist sich leichter mit wenig Gepäck

Ich habe vor Kurzem gelesen, dass es am schwersten ist, sich von Gegenständen zu befreien bzw. diese zu entsorgen, die voll mit Emotionen sind bzw. mit Emotionen verbunden sind. Vertreter einer „Simplify“ Lebensphilosophie vertreten die Meinung, dass man sich auch mal von solchen Erinnerungsstücken lösen sollte. Auch hier sollte man sich die Frage stellen „tut mir diese Erinnerung gut?“ Es soll sich natürlich nicht von allem getrennt werden, doch soll man die Dinge hinterfragen, um dann vielleicht auch wieder für Neues offen zu sein. Im Zusammenhang mit der „Simplifiy“ Theorie habe ich auch vom 3-Kisten-System gelesen:

  • In die erste Kiste packen wir Müll und die Kiste wird dann entsorgt.
  • In die zweite Kiste landen Dinge, die wir nicht wegschmeissen möchten aber die wir weitergeben möchten (warum z.B. auch nicht mal an eine gemeinnützige Organisation)
  • In der dritten Kiste landen Dinge, die uns am Herzen liegen.
  • Dann soll man noch eine vierte Kiste dazuholen, in der landet alles was nicht so richtig für uns einzuordnen ist. Diese Kiste kommt dann z.B. auf den Dachboden oder in den Keller oder in eine Ecke des Schrankes und wenn wir nach einer Weile davon nichts vom Inhalt vermissen, wird sie einfach ungeöffnet weggeworfen.
  • Wer die Einsortierung noch steigern möchte, läßt sich für jedes zu sortierende Teil max. 30 Sekunden Zeit.

Krempel und Müll einfach wegwerfen, weitergeben oder einfach loszulassen, soll energetische Blockaden lösen und wir müssen uns, mit uns selber auseinandersetzen. Daher kann man das System mit den 3 Kisten auch nutzen um mal seine Gedanken, Ängste etc. zu sortieren:

  • z.B. in Kiste 1 landet alles, was uns hemmt und blockiert z.B. Verhaltensweisen, Ängste etc. (dazu diese Punkte einfach mal aufschreiben).
  • In Kiste 2 landen die „alten Zöpfe“ die man eigentlich schon lange loswerden möchte, aber irgendwie klappt es nicht so richtig (vielleicht auch der richtige Kasten für die guten Vorsätze! ;-)).
  • In Kiste 3 landet nur das, was uns gut tut, was uns stärkt und was uns nützlich ist.

Kiste 1 sollten wir ganz schnell entsorgen – z.B. Punkte aufschreiben in den Karton legen und das Ganze verbrennen oder verbuddeln. In Kiste 2 schauen wir ab und zu mal nach, was die Vorsätze da so treiben. Irgendwann soll die Zeit reif sein, um sich davon zu lösen, bzw. das Ganze in Angriff zu nehmen und dann kommt auch die Zeit diese Kiste zu entsorgen. Kiste 3 bewahrt man unbedingt auf.

  • Was meint ihr, von welchem Ballast können wir uns wohl in der Regel am schwersten trennen? Die Experten sagen dazu: Bei Sachwerten geht es um Bücher, Fotos, Platten/CD und auch Kleidung. Hiervon können sich die meisten Menschen schwer trennen. Gefühlstechnisch liegt der Schwerpunkt auf Schuld, Nachtragen, bestimmte angelernte Verhaltensweisen (hierzu zählen natürlich auch schlechte Angewohnheiten) und anerzogene Glaubenssätze.
  • Oft werden wir an bestimmten Sachen aufgrund eines so genannten Denkstaus gehindert. Gar nicht so unüblich in unserer heutigen schnelllebigen Zeit  und der Reizüberflutung. Was tun? Sich im Alltag einfach mal Pausen gönnen, sich ausklinken. Mal einfach nicht erreichbar sein. Eine Auszeit z.B. bei einem Spaziergang genießen.
  • Was tun mit ungeliebten Aufgaben, die man nun schon ewig vor sich herschiebt? Auch für diese Sachen einen Kopf nehmen und ein Zeitfenster schaffen und das Ganze erledigen. Danach fühlt man sich meistens übrigens richtig gestärkt. 🙂

Ich für meinen Teil, gehe jetzt glaube ich gleich mal was „ausmisten“. Damit die guten Vorsätze für nächstes Jahr auch endlich mal Platz haben. 🙂

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Leben statt Kleben – von Birgit Medele (Für mehr Infos zum Buch einfach auf das Bild klicken – Quelle: amazon.de)

Wer mehr zum Thema wissen möchte, der kann auch mal einen Blick in unsere Beiträge „Anti-Streß-Strategien gegen das Burn-Out-Syndrom“ oder „Auszeit vom Joballtag“ werfen.

Auch die Literatur hält zu diesem Thema ein paar interessante Bücher bereit – z.B. das Buch „Leben statt Kleben“ – ca. 200 Seiten zum Thema Loslassen, Ballast abwerfen und die Leichtigkeit des Seins wiederentdecken.

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Tanja Klindworth

Hier schreibt Tanja Klindworth

Tanja Klindworth ist nicht nur das Herz der SPANESS-Redaktion. Sie schreibt darüber hinaus auch für andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine. Ob online oder als Print-Variante. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise. Zusätzlich ist sie auch als Reisebloggerin tätig.

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Kommentare
  1. Colin sagt:

    Aufschlussreicher Post. Sicher nicht verkehrt, sich mit dem Thema näher zu beschaeftigen. Ich werde gewiss die weiteren Beitraege verfolgen.

  2. Katja sagt:

    Ja, stimmt, gerade bei Kleidungsstücken, an denen Emotionen und Erinnerungen hängen, ist es schwer sie wegzuschmeißen, selbst wenn sie so alt und abgetragen sind, daß ich sie nichjt mal mehr in der Wohnung tragen würde…

  3. Natascha sagt:

    Ich glaube die Situation kennt einfach jeder, aber das schöne beim Aussortieren ist einfach, dass man sich danach viel wohler fühlt. Man muss sich nur erst mal überwinden.

  4. Katja sagt:

    Das Ausmisten ist eine ganz wichtige Sache, die ich mindestens alle zwei Jahre nach Weihnachten mache. Ich habe nämlich mal gemerkt, daß es Räume gibt in meine Wohnung, die ich gar nicht betreten kann, ohne von dem darin enthaltenen Klimbim abgelenkt zu werden, das heißt, die Umgebung beeinflußt das, was ich gerade denke anstelle, daß ich mich mit dem befasse, was ich gerade will. Ganz schön schwierig zum Teil, sich von einigen Dingen zu trennen.

    1. t.klindworth sagt:

      Finden wir auch, da sammelt sich immer eine Menge Zeug an. Ich versuche z.B. auch, mit regelmäßig von Kleidungsstücken zu trennen, die ich wirklich nicht mehr trage… 🙂