Bioprodukte haben beste Noten erhalten

Da Verbraucher und Käufer in Punkto Bio-Ware und Bio-Produkte besonders sensibel sind, wird seit über 9 Jahren in Baden Württemberg ein Ökomonitoring durchgeführt. Biobauern und Bio-Erzeuger garantieren einen Verzicht auf chemische und synthetische Pflanzenschutzmittel. Die ermittelten Werte aus 2010 sind überzeugend. Beim Ökomonitoring werden im Handel Stichproben geprüft. Sehr beruhigend:…

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Bioprodukte haben beste Noten erhalten



Da Verbraucher und Käufer in Punkto Bio-Ware und Bio-Produkte besonders sensibel sind, wird seit über 9 Jahren in Baden Württemberg ein Ökomonitoring durchgeführt. Biobauern und Bio-Erzeuger garantieren einen Verzicht auf chemische und synthetische Pflanzenschutzmittel. Die ermittelten Werte aus 2010 sind überzeugend. Beim Ökomonitoring werden im Handel Stichproben geprüft. Sehr beruhigend: 97 % aller gesiegelten Produkte führen das Ökosiegel zu Recht. Gerade bei Obst und Gemüse macht sich der Bio-Anbau in Bezug auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln besonders bemerkbar. Hier einmal ein paar Vergleichswerte (in Prozent-Angaben):

  • Sprossgemüse: Bio = 0 / konventionell = 15
  • Wurzelgemüse: Bio = 0 / konventionell = 44
  • Kartoffeln: Bio = 0 / konventionell = 61
  • Blattgemüse: Bio = 6 / konventionell = 68
  • Kernobst: Bio = 3 / konventionell = 73
  • Steinobst: Bio = 14 / konventionell = 79
  • Zitrusfrüche: Bio = 0 / konventionell = 92

Das heißt, Bio-Obst enthält im Durchschnitt hundert mal weniger Pestizide als konventionelle Vertreter. Als Grund für die leichten Werte in Bio-Produkten gibt das Ökomonitoring übrigens Verschnitt mit konventioneller Ware und unabsichtliche Vermischung von konventioneller und Bio-Ware.

Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Der Weg durch das Bio-Siegel-Labyrinth„.


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Tanja Klindworth

Hier schreibt Tanja Klindworth

Tanja Klindworth ist nicht nur das Herz der SPANESS-Redaktion. Sie schreibt darüber hinaus auch für andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine. Ob online oder als Print-Variante. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise. Zusätzlich ist sie auch als Reisebloggerin tätig.

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Kommentare
  1. Petra sagt:

    Wenn es nicht so teuer wäre, würde ich auch immer Bio kaufen. Leider ist manchmal zu viel, wenn man nicht die Mögllichkeit hat, direkt von den Produzenten zu kaufen, wie es am Land möglich ist.
    Ich habe auch euren anderen Artikel gelesen und frage mich, warum muss es denn so viele Siegeln geben? Das macht es nur schwieriger für den Konsument. Warum wurde kein Standard ausgewählt?

    1. t.klindworth sagt:

      Hallo Petra, das geht mir aber genauso… ich versuche schon mal Bio zu kaufen, doch alles geht leider nicht, da es wirklich eine echte Kostenfrage bei einer Familie ist. Wir leben zum Glück etwas ländlich und kaufen daher auch gern direkt beim Bauern, das macht sich schon bemerkbar. Ein guter Tipp sind aber hier z.B. auch die Wochenmärkte, auf denen die Bauern auch häufig direkt verkaufen.

      Zu den Siegeln. Auch wir finden ehrlich gesagt, dass es ein Dschungel ist. Man versucht auch an einem einheitlichen Siegel zu arbeiten, doch ist es sehr schwer, da auch die unterschiedlichen Bundesländer hier unterschiedliche Ansprüche an die Produkte stellen. Einige Bundesländer sind da wirklich schon ganz weit vor und achten sehr auf Bio & Co.

  2. Nadine sagt:

    Ehrlich gesagt bin ich glatt etwas geschockt… ich hätte die Werte nicht so krass eingestuft. Besonders beim Thema Zitrusfrüchte (mag wirklich gern Orangen etc.) ist mir glatt der Appetit vergangen. Werde da jetzt zukünftig doch mal auf Bio (wenigstens zum Teil) umsteigen. 🙁