Was richten Phosphate in unserer Nahrung an?
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Frische Bioprodukte für die Gesundheit

Auf Herz und Nieren…

Ihr wißt, dass wir für ein gesundes Leben Vitamine und Mineralstoffe brauchen. Einer dieser Mineralstoffe ist Phosphor. Doch wie alle Stoffe kann auch Phosphor schädlich werden, wenn wir zu viel davon bekommen. Wie immer heißt das Zauberwort in Maßen, nicht in Massen. Wer nämlich zu viel Phosphat im Blut hat,…

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Auf Herz und Nieren…



Ihr wißt, dass wir für ein gesundes Leben Vitamine und Mineralstoffe brauchen. Einer dieser Mineralstoffe ist Phosphor. Doch wie alle Stoffe kann auch Phosphor schädlich werden, wenn wir zu viel davon bekommen. Wie immer heißt das Zauberwort in Maßen, nicht in Massen. Wer nämlich zu viel Phosphat im Blut hat, läuft Gefahr, dass Arterien und Gelenke verkalken und die Durchblutung gestört wird. Oft endet das Ganze dann mit einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Darüber hinaus kann ein Phosphatüberschuss auch zu einer schnelleren Alterung beitragen – der Wellnessfaktor ist also eher schlecht.

In welchen Lebensmitteln stecken Phosphate?

Wie bereits erwähnt, braucht unser Körper bis zu einem gewissen Grad Phosphor, aber eben nicht zu viel davon. Doch wo steckt denn jetzt ein Zuviel an Phosphor drin? Eiweißreiche (tierischen) Produkten sind sehr phosphathaltig. In Obst und Gemüse stecken da eher wenig Phosphate. Ganz schlimm und hoch ist der Phosphorgehalt bei Fertigprodukten und in Fastfood. Gekennzeichnet sind Phosphate z.B. auf Fertigprodukten durch folgende Nummern E 338, E 339, E 341, E 343, E450, E 451 und E 452. Diese E’s sorgen z.B. für die Knackigkeit von Würsten (besonders die aus dem Imbiss), für die Farbe in Cola-Getränken oder um Käse (z.B. auf Tiefkühlpizza oder Fastfood-Burgern) besser schmelzen zu lassen. Diese E’s werden nicht, wie natürlich Phosphate, nur zum Teil vom Körper aufgenommen, sondern fast vollständig. Ab hier ist ein verstärktes Gesundheitsrisiko vorhanden.

Frische Bioprodukte für die Gesundheit
Frische Bioprodukte für die Gesundheit

Die Studien und Untersuchungen zu diesem brisanten Gesundheitsthema sind noch sehr jung und die Sicherheit der Zusatzstoffe soll bis Ende 2018 erneut geprüft werden. Das heißt natürlich auch für den Verbraucher, bis dahin wird nicht viel passieren. Schätzungen gehen aktuell davon aus, das ein Erwachsener durchschnittlich rund 1.000 Milligramm Phosphat (= ca. 300 Milligramm Phosphat) pro Tag (nur durch Zusatzstoffe) zzgl. natürlich der Phosphate in den natürlichen Produkten zu sich nimmt. Insgesamt brauchen wir pro Tag maximal 700 Milligramm Phosphat – durch die E’s kommen wir da aber wohl täglich locker drüber. Denn in einem Liter Colagetränk stecken alleine schon rund 200 Milligramm Phosphor, in 100 Gramm Würstchen sind es ebenfalls rund 200 Milligramm, wer eine Tiefkühl-Pizza verzehrt, liegt dann auch gern mal schnell bei über 2.000 Milligramm Phosphat (= über 700 Milligramm reiner Phosphor).

Wer sich hier besser, gesünder und phosphatgeringer ernähren möchte, der sollte öfter mal auf Bioprodukte ausweichen. Denn hier dürfen keine künstlichen Phosphate eingesetzt werden. Und selber kochen, mit natürlichen Zutaten, hilft natürlich auch immer… und schmeckt doch, wenn wir ganz ehrlich sind, auch gleich viel besser.

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Tanja Klindworth

Hier schreibt Tanja Klindworth

Tanja Klindworth ist nicht nur das Herz der SPANESS-Redaktion. Sie schreibt darüber hinaus auch für andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine. Ob online oder als Print-Variante. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise. Zusätzlich ist sie auch als Reisebloggerin tätig.

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