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Tick Tack – Diät nach Uhr!

Bisher ist man zum Thema Gewichtskontrolle immer von der richtigen Ernährung ausgegangen und eben wie viel man tatsächlich ißt. Da gibt es die unterschiedlichsten Annahmen und eben auch Empfehlungen. Jeder von uns hat bestimmt schon einmal die eine oder andere Möglichkeit zur Gewichskontrolle bzw. zum Gewichtserhalt oder eben auch zu…

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Tick Tack – Diät nach Uhr!

Bisher ist man zum Thema Gewichtskontrolle immer von der richtigen Ernährung ausgegangen und eben wie viel man tatsächlich ißt. Da gibt es die unterschiedlichsten Annahmen und eben auch Empfehlungen. Jeder von uns hat bestimmt schon einmal die eine oder andere Möglichkeit zur Gewichskontrolle bzw. zum Gewichtserhalt oder eben auch zu Gewichtsabnahme am eigenen Leib probiert.

Die eine Diät spricht von 3 Mahlzeiten am Tag, die andere wiederum rät unbedingt zu Zwischenmahlzeiten. Wer hat nicht schon von Trennkost, Eiweißdiät, Weight Watchers, Brigitte Diät und und und… gehört und gelesen und eben vielleicht auch das schon am eigenen Körper erprobt.

Laut neuster Studien ist es nicht nur wichtig was wir essen - sondern eben auch doch wann!
Laut neuster Studien ist es nicht nur wichtig was wir essen – sondern eben auch doch wann!

Neuste wissenschaftliche Untersuchungen sagen jetzt aber, dass es nicht nur auf die richtige, ausgewogene Ernährung sowie die verzehrten Mengen ankommt. Also eigentlich zurück zu den Wurzeln…

Die Chronologie beschäftigt sich mit der so genannten „inneren Uhr“. Hier wird der Einfluss der biologischen Rhythmen auf unseren Organismus untersucht. Zu diesen biologischen, körperlichen Rhytmen gehören z.B. der Blutdruck, die Herzfrequenz oder Atemfrequenz uvm. Zu den verschiedenen Tageszeiten reagieren diese Körperfunktionen ganz unterschiedlich. Die Pharmazie arbeitet schon ernsthaft mit diesen Auswertungen und Erkenntnissen aus der Chronologie. Bei über 100 Medikamenten wurde bereits nachgewiesen, dass die Einnahmezeit tatsächlich einen Einfluß auf die Wirkung des Medikaments hat.

Alte Weisheit besagt: „Frühstücke wie ein Kaiser, esse zu Mittag wie ein König und zum Abend wie ein Bettler“

Die Chronologie könnte auch zukünftig bei einem der Gesundheits-Probleme Nr. 1, des Übergewichts, helfen. Schauen wir uns doch einfach mal an, wie sich das Essverhalten in den letzten 25 Jahren verändert hat. Früher haben die Menschen 3 Mahlzeiten am Tag zu sich genommen, die Essenspausen dazwischen lagen bei gut 5 Stunden. Die Essenszeiten entsprachen einer gesunden Regelmäßikeit. Heute sieht das ganz anders aus. Der Streßt und die ständige Erreichbarkeit zwingt uns häufig zu unregelmäßigen Mahlzeiten, in der Regel werden Zwischenmahlzeiten eingenommen. Die durchschnittliche Pause zwischen den Mahlzeiten ist somit auf ca. 3,5 Stunden gesunken.

Essen nach der inneren Uhr - geht das in der heutigen Zeit noch?
Essen nach der inneren Uhr – geht das in der heutigen Zeit noch?

Die Chronologie empfiehlt z.B. das Essen nicht nach einem geregelten Zeitplan, sondern nach dem „echten“ Hungergefühl. Versuche haben gezeigt, dass sich durch dieses Verhalten nach einer Weile wieder ein regelmäßiges Essverhalten einstellt. Die Medizinische Uni in Florenz hat dazu einen Versuch gestartet, mit über 70 übergewichtigen Personen. Ziel war es, das Hungergefühl zu schulen und zu erkennen. Dazu wurden die Personen in zwei Gruppen geteilt. Die Gruppe mit dem neuen antrainierten Hungergefühl, ist auf 3 Tagesmahlzeiten zurückgefallen und hat im Durchschnitt knappe 7 kg abgenommen. Die andere Gruppe hat einfach nach dem vorgeschriebenen Diätplan gelebt, ohne Rücksicht oder Beachtung des eigentlich Hungergefühls. Auf diese Art und Weise hat die zweite Gruppe nur knapp 4 kg abgenommen.

Die Uni in Minnesota hat einen ähnlichen Test veranstaltet. Hier wurden für eine Woche zwei Gruppen gebildet, die jeweils nur 1 Mahlzeit mit 2000 kcal zu sich nehmen mußten. Die eine Gruppe mußte die Mahlzeit am Vormittag essen, die andere Gruppe immer am Abend. Die Teilnehmer der Vormittags-Gruppe hatten nach einer Woche bereits im Durchschnitt 1 kg abgenommen. Das Gewicht der Abend-Gruppe blieb unverändert. Laut der Chronologie liegt das am erhöhten Insulinspiegel, der verhindert in der Nacht den Fettabbau. In diese Richtung gab es auch von anderen Universitäten unterschiedliche Untersuchungen – z.B. was passiert bei gleicher Kalorienzufuhr, aber das mit unterschiedlichen Produkten und zu unterschiedlichen Tageszeiten. Mit all diesen Versuchen hat man festgestellt, dass der Körper eine Pause von mind. 4 – 5 Stunden zwischen den Mahlzeiten benötigt, um den Insulinspiegel zu senken, sodass dann wirklich Fett verbrannt werden kann.

„Wußtet ihr eigentlich, dass nach 19 Uhr die Produktion von Schlafhormonen beginnt. Wer spät ißt, der hat häufig Probleme mit dem Einschlafen. Man sollte nach der letzten Mahlzeit mindestens 3 Stunden Zeit bis zur Bettruhe lassen, da der Melatoninspiegel nach 3 Stunden ansteigt und somit für einen tieferen und erholsameren Schlaf sorgt.“

Also laut der Chronologie sollte es mit dem Abnehmen ganz einfach klappen, wenn man folgende Punkte beachtet:

  • Nur bei Hungergefühl essen
  • Mindestens 4-5 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten einlegen
  • Abends wenig essen
  • Kohlenhydrate grundsätzlich runterschrauben
  • Geregelte Mahlzeiten (max. 3 Stk. am Tag)

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Lest zu diesem Thema auch „Diät nein Danke“ oder „Schon von der Wunderdiät gehört?“

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Tanja Klindworth

Hier schreibt Tanja Klindworth

Tanja Klindworth ist nicht nur das Herz der SPANESS-Redaktion. Sie schreibt darüber hinaus auch für andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine. Ob online oder als Print-Variante. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise. Zusätzlich ist sie auch als Reisebloggerin tätig.

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