Richtig Trinken +++ Woher stammt unser Trinkwasser?Richtig Trinken +++ Woher stammt unser Trinkwasser?

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Überlegt mit unserem Trinkwasser umgehen

Richtig Trinken!

Wußtet ihr eigentlich das ein internationales Mineralwasser, dass z.B. aus Österreich oder der Schweiz kommt, im Durchschnitt 900 Kilometer zurücklegt, bevor es bei einem von uns für Erfrischung sorgt? Woher stammt eigentlich unser Tafelwasser? Teilweise lassen wir uns sogar französiches oder italienisches Marken(Nobel)Wasser schmecken und möchten darauf auch im Urlaub…

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Richtig Trinken!

Wußtet ihr eigentlich das ein internationales Mineralwasser, dass z.B. aus Österreich oder der Schweiz kommt, im Durchschnitt 900 Kilometer zurücklegt, bevor es bei einem von uns für Erfrischung sorgt?

Woher stammt eigentlich unser Tafelwasser?

Teilweise lassen wir uns sogar französiches oder italienisches Marken(Nobel)Wasser schmecken und möchten darauf auch im Urlaub in fernen Ländern nicht verzichten. Somit schlägt die Ökobilanz noch viel höher zu Buche. Wer ein vergleichbares Wasser aus deutscher Produktion trinkt, kann somit etwas für den Klimaschutz tun. Denn Wasser aus dem eigenen Land hat im Gegenzug nur eine Reise von ca. 250 Kilometer zurückgelegt. Außerdem würde so noch zusätzlich die eigene Region gefördert werden.

Leitungswasser - gefiltert - aus dem Kühlschrank
Leitungswasser – gefiltert – aus dem Kühlschrank

In vielen Regionen ist auch das Leitungswasser durchaus gut und bekömmlich. Auch ich persönlich trinke überwiegend Leitungswasser. Hier fällt die Ökobilanz natürlich noch geringer aus.

Trinkwasser wird zu einem großen Geschäft

Überlegt mit unserem Trinkwasser umgehen
Überlegt mit unserem Trinkwasser umgehen

In den Medien war es bereits präsent. Es gibt große Konzerne, die sich im Ausland der Trinkwasservorräte bemächtigen. Das Wasser wird z.B. in Afrika abgefüllt und als Nobel-Wasser in den europäischen Ländern verkauft. Wir wollen das jetzt hier nicht wirklich anklagen, denn so funktioniert es aktuell nun einmal auf der Welt. Profit ist das Zauberwort. Nur wir selber können etwas an dieser Tatsache ändern.

Besonders wenn wir uns mal vor Augen führen, wie viele Menschen tatsächlich keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Wie gut geht es uns doch da mit unserem Wasser aus der Leitung und der Möglichkeit, das Wasser in Flaschen im Supermarkt zu kaufen.

Da stellt sich doch wirklich die Frage, muß es denn eigentlich das Nobel-Wasser sein? Was ist denn daran so anders, als vielleicht unser Wasser aus der Leitung? Unterscheidet es sich wirklich? Oder ist vielleicht unser Leitungswasser als Trinkwasser viel besser geeignet?

Sollte Wasser nicht eigentlich für jeden zugänglich sein? Warum können sich überhaupt große Unternehmen den Zugang zu Wasser sichern? Ohne Wasser kein Leben, schon mal drüber nachgedacht?!

Was meint ihr „Sollte so eine Privatisierung überhaupt möglich sein?“

Hier einmal nur ein paar Zahlen, um die Bedeutung von Wasser und den Verbrauch mal ins „rechte Licht zu rücken“:

  • Fast 900 Millionen Menschen müssen aktuell ohne Trinkwasser auskommen
  • 2,6 Milliarden Menschen können laut aktueller Schätzung (richtig eine Schätzung, denn genau recherchierte Zahlen gibt es nicht wirklich) keine sanitären Anlagen nutzen
  • Mehr als 80 Prozent des Abwassers landet unbehandelt (das heißt eben auch verunreinigt, verdreckt, mit Substanzen versehen etc.) in Flüssen, Seen und im Meer
  • Jedes Jahr sterben etwa 3,5 Millionen Menschen an den Folgen schlechter Wasserversorgung
  • Der Wasserverbrauch in der Landwirtschaft, wird sich durch die wachsende Bevölkerung, erhöhen – Schätzungen nach um rund 20 Prozent bis 2050.

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Tanja Klindworth

Hier schreibt Tanja Klindworth

Tanja Klindworth ist nicht nur das Herz der SPANESS-Redaktion. Sie schreibt darüber hinaus auch für andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine. Ob online oder als Print-Variante. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise. Zusätzlich ist sie auch als Reisebloggerin tätig.

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Kommentare

  1. Erhard sagt:

    Lehrreicher Beitrag. Interessant, wenn man sowas auch mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten kann.