LoSaGa Bad Driburg: Wie eine neue Marke gesunden Urlaub verändern will
- *Recherche auf Einladung -
LoSaGa Bad Driburg: Wie eine neue Marke gesunden Urlaub verändern will
Tanja Klindworth
LoSaGa – was …? Diese Frage dürfte sich mancher Lesende zunächst stellen. Hinter dem etwas ungewöhnlich klingenden Namen steckt eine ziemlich große Idee: Bad Driburg möchte sich mit der neuen Marke als Adresse für gesunden Urlaub, Prävention, Lebensqualität und Longevity positionieren.
LoSaGa Bad Driburg: Wie eine neue Marke gesunden Urlaub verändern will
LoSaGa – was …? Diese Frage dürfte sich mancher Lesende zunächst stellen. Hinter dem etwas ungewöhnlich klingenden Namen steckt eine ziemlich große Idee: Bad Driburg möchte sich mit der neuen Marke als Adresse für gesunden Urlaub, Prävention, Lebensqualität und Longevity positionieren.
Die Frage ist allerdings weniger, ob ein klassischer Kurort über Gesundheit sprechen kann, denn das kann so ein Kurort auf jeden Fall hervorragend. Die spannendere Frage lautet: Wie lässt sich Gesundheit so erlebbar machen, dass Menschen auch tatsächlich etwas davon mit nach Hause nehmen?
Genau das wollte ich mir anschauen. Deshalb war ich bei der ersten LoSaGa-Gesundheitswoche in Bad Driburg vor Ort. Dabei habe nicht nur verschiedene Angebote ausprobiert, sondern auch mit den Verantwortlichen über die Idee hinter LoSaGa, die ersten Erfahrungen und die Zukunft der Marke gesprochen.
LoSaGa Bad Driburg: Urlaub dich gesund
Sieben Tage lang wurde Bad Driburg zur Bühne für Gesundheit. Vorträge, Workshops, Bewegungskurse, Gesundheitschecks und ganz unterschiedliche Erlebnisformate verteilten sich über den Kurort. Mit dabei Kliniken und Gesundheitszentren über Hotels bis in den Gräflichen Park und weitere öffentliche Räume.
Im Mittelpunkt standen vier große Themenfelder: Bewegung, Ernährung, Entspannung sowie mentale- und seelische Gesundheit. Das klingt zunächst nicht spektakulär. Schließlich wissen die meisten Menschen ziemlich genau, dass Bewegung, ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und weniger Stress gesund sind. Die eigentliche Herausforderung beginnt dort, wo aus diesem Wissen konkretes Handeln werden soll.
Genau hier setzt LoSaGa an.
Nicht mit erhobenem Zeigefinger und auch nicht mit dem Anspruch, aus einer Urlaubswoche innerhalb weniger Tage ein komplett neues Leben zu machen. Stattdessen geht es um Inspiration, Ausprobieren und kleine Impulse, die sich möglichst in den Alltag übertragen lassen.
Das Konzept passt damit durchaus zum aktuellen Zeitgeist: Prävention gewinnt an Bedeutung, während gleichzeitig die Diskussion darüber zunimmt, wie Menschen möglichst lange gesund und selbstbestimmt leben können.
Bad Driburg bringt dafür etwas mit, das sich nicht einfach erfinden lässt: eine lange Tradition als Kur- und Heilbad sowie eine Vielzahl an medizinischen, therapeutischen und gesundheitlichen Kompetenzen am Standort.
LoSaGa steht für LOngevity, SAnus und Gesundheits Akademie
Dahinter steht die Idee, wissenschaftliche Erkenntnisse, praktische Gesundheitsförderung und persönliche Begegnungen miteinander zu verbinden. Oder vereinfacht gesagt: nicht nur über Gesundheit reden, sondern Gesundheit erleben.
Das Gesundheitsfestival macht den Kurort zur Bühne
Besonders spannend fand ich, dass LoSaGa nicht an einem einzigen Veranstaltungsort stattfand. Die Gesundheitswoche zog sich durch ganz Bad Driburg und machte damit aus dem Kurort selbst einen Teil des Konzeptes.
Ein zentraler Treffpunkt waren die Brunnenarkaden im Gräflichen Park. Dort gab es Vorträge und tägliche Get-togethers, bei denen sich Gäste, Experten und Akteure begegnen konnten. Dazu kamen die ganz unterschiedlichen Angebote der beteiligten Einrichtungen und Unternehmen.
Das Programm reichte von medizinischen Themen bis zu Bewegung, Ernährung, Entspannung und mentaler sowie seelischer Gesundheit. Auf der Agenda standen beispielsweise Vorträge über Robotik in der Orthopädie, Ernährung und Longevity, Reflux, Osteoporose oder die Psychologie unseres inneren Schweinehundes. Auch die Frage, welche Rolle Musik für Gesundheit und Wohlbefinden spielen kann, wurde aufgegriffen.
Gerade diese Mischung fand ich interessant. Denn Gesundheit wird hier nicht ausschließlich medizinisch gedacht.
Wer wollte, konnte sich sportlich ausprobieren. Andere ließen einen Gesundheitscheck durchführen, besuchten einen Vortrag oder beschäftigten sich mit Ernährung. Wieder andere kamen wegen eines Entspannungsangebotes oder wollten einfach einmal mit Experten ins Gespräch kommen.
Die Idee dahinter: Jeder stellt sich seine persönliche Gesundheitswoche selbst zusammen.
Genau das macht das Format übrigens auch für Urlauber interessant. Es geht nicht darum, sieben Tage lang ein straff durchgetaktetes Gesundheitsprogramm zu absolvieren. Stattdessen kann man sich einzelne Bausteine herauspicken und zwar ganz nach den eigenen Interessen.
Zwischen Gesundheitscheck, Workshops und Mitmachangeboten
Ein weiterer Pluspunkt der LoSaGa war für mich die Vielfalt der Akteure. Neben Einrichtungen aus dem Gesundheitsbereich präsentierten sich auch Unternehmen und Anbieter mit Produkten und Dienstleistungen rund um Gesundheit und Wohlbefinden. Dazu kamen verschiedene Gesundheitschecks, unter anderem zu Muskel- und Herz-Kreislauf-Themen.
Insgesamt wurden im Rahmen der ersten LoSaGa-Woche mehr als 100 Veranstaltungen und Angebote auf die Beine gestellt. Viele davon waren kostenfrei. Die Veranstaltung richtete sich damit ausdrücklich nicht nur an klassische Kurgäste, sondern ebenso an Einheimische und Urlauber, die Gesundheit einmal aus unterschiedlichen Perspektiven erleben wollten.
Und wie sah mein persönlicher LoSaGa-Plan aus? Ich habe mich bewusst nicht für das klassische „Das kenne ich schon“-Programm entschieden. Wenn ich schon die Möglichkeit habe, eine Gesundheitswoche vor Ort zu testen, dann möchte ich schließlich auch Dinge ausprobieren, die für mich neu sind.
Mein erster InBody-Check
Eine meiner Premieren war deshalb ein InBody-Gesundheitscheck bei Lotte Neubauer. Bei der Messung werden zahlreiche Werte rund um die Körperzusammensetzung erfasst und anschließend besprochen. Dazu gehören unter anderem Muskel- und Fettverteilung, Körperwasser und viszerales Fett.
Spannend fand ich dabei vor allem nicht die einzelne Zahl auf dem Display, sondern das Gespräch danach. Denn ein Gesundheitscheck wird erst dann wirklich interessant, wenn aus Messwerten auch konkrete Fragen entstehen: Wo stehe ich? Was könnte ich verändern? Und welche Stellschrauben machen in meinem Alltag tatsächlich Sinn?
Genau dieses Prinzip tauchte während der LoSaGa übrigens immer wieder auf. Nicht „Du musst alles ändern“, sondern vielmehr: Was könnte ein kleiner Schritt sein oder aber der nächste Schritt, der für dich funktioniert?
Feldenkrais, Breathwork und neue Perspektiven
Eine weitere Premiere war für mich die Feldenkrais-Methode. In einer Gruppenstunde mit Stefan Henze ging es darum, Bewegungen bewusster wahrzunehmen und den eigenen Körper einmal aus einer etwas anderen Perspektive kennenzulernen.
Auch Breathwork unter Anleitung von Holger Preuss habe ich ausprobiert und zwar als Verbindung aus Bewegung und bewusster Atmung. Gerade das Thema Atmung fand ich überraschend spannend. Denn Atmung läuft normalerweise völlig automatisch ab und wird von uns im Alltag kaum bewusst wahrgenommen. Gleichzeitig lässt sie sich im Gegensatz zu vielen anderen Körperfunktionen unmittelbar beeinflussen. Im Coaching ging es deshalb unter anderem um Atemmuster, Stressregulation und die Frage, welchen Einfluss eine bewusste Atmung auf das eigene Erleben haben kann. Dabei habe ich auch noch einmal neu verstanden, welche Rolle der Kohlendioxidgehalt im Blut für den Atemreiz spielt und warum es sinnvoll sein kann, die eigene Atmung überhaupt einmal bewusst zu beobachten.
Für mich war das ein schönes Beispiel dafür, was LoSaGa leisten kann: Man nimmt nicht nur Informationen mit, sondern erlebt etwas selbst.
Wenn Musik, Ernährung und Osteoporose auf dem Programm stehen
Mindestens genauso interessant waren für mich die Vorträge. Denise Gruber, Leiterin des Staatsbad Orchesters Bad Oeynhausen, beschäftigte sich mit der Frage, warum Musik (auch heute noch) eine Rolle im Gesundheits- und Kurkontext spielen kann. Das Thema „Musik bleibt Medizin“ passte dabei erstaunlich gut in das breite Spektrum der LoSaGa.
Dr. Andreas Ruch sprach über Osteoporose – eine Erkrankung, die lange unbemerkt bleiben kann und deshalb gerade unter dem Gesichtspunkt von Prävention und Früherkennung relevant ist.
Janina Tenge nahm das Thema Longevity mit auf den Teller und beschäftigte sich mit der Frage, welche Rolle Ernährung für gesundes Altern spielt.
Denise GruberDr. Andreas RuchJanina Tenge
Und dann war da noch Frédéric Letzner. Sein Vortrag (oder doch schon eher eine Keynote) „Der Schweinehund im Kopf“ beschäftigte sich weniger mit dem klassischen Gesundheitsprogramm, sondern vielmehr mit unserem Verhalten. Warum wissen wir häufig genau, was uns guttut und machen es trotzdem nicht?
Das ist wahrscheinlich eine der interessanteren Fragen, wenn es um Prävention geht. Denn Wissen allein verändert noch lange kein Verhalten.
Gesundheit im Alltag: TCM trifft Praxis
Besonders gut gefallen hat mir auch der Workshop mit Prof. (chin.) Jin Liu vom Konfuzius-Institut Paderborn. Dort ging es um traditionelle chinesische Medizin und medizinisches Qi Gong. Neben Hintergrundwissen wurden auch praktische Übungen vermittelt, die sich vergleichsweise unkompliziert in den Alltag integrieren lassen.
Genau diese Verbindung aus Theorie und Praxis halte ich für eine Stärke des Formats. Ein Vortrag kann inspirieren. Eine praktische Übung sorgt dagegen im besten Fall dafür, dass man etwas selbst erlebt und vielleicht später zu Hause tatsächlich wiederholt.
LoSaGa 2026: Was hat das erste Gesundheitsfestival gezeigt?
Die entscheidende Frage nach einer Premiere lautet natürlich: Hat es funktioniert? Nach Angaben der Verantwortlichen nahmen rund 750 Menschen an der ersten LoSaGa-Woche teil; darunter auch zahlreiche Einheimische.
„Wir möchten Menschen dauerhaft dafür begeistern, Gesundheit als Lebensqualität zu verstehen, die sie bewusst erleben“, sagt Andrea Gründer, Geschäftsführerin der Bad Driburger Touristik.
Für eine erste Veranstaltung sei man mit der Teilnehmerzahl grundsätzlich zufrieden. Gleichzeitig habe die Woche wichtige Erkenntnisse darüber geliefert, welche Angebote besonders nachgefragt werden und wo noch Entwicklungspotenzial besteht.
Eine Erkenntnis zieht sich dabei durch viele Gespräche: Die Menschen wünschen sich konkrete Hilfestellung für ihren Alltag. Nicht die nächste komplizierte Gesundheitsstrategie, sondern kleine Stellschrauben, die sich tatsächlich umsetzen lassen. Genau dort soll LoSaGa künftig noch stärker ansetzen.
Dana Peuschel, Projektleiterin der LoSaGa bei der Bad Driburger Touristik, beschreibt den nächsten Schritt so: „Die einzelnen Angebote sollen klarer strukturiert und vor allem der Buchungsprozess einfacher werden. Außerdem ist geplant, ausgewählte LoSaGa-Angebote nicht ausschließlich während des Festivals anzubieten, sondern über das gesamte Jahr zu verteilen“.
Das halte ich für einen entscheidenden Punkt. Denn wenn LoSaGa dauerhaft als Marke für gesunden Urlaub funktionieren soll, sollte sie nicht nur einmal im Jahr für sieben Tage sichtbar werden.
Warum die LoSaGa künftig im September stattfindet
Auch beim Termin zieht Bad Driburg Konsequenzen aus der Premiere. 2027 wird die LoSaGa nicht mehr Ende August, sondern im September stattfinden und damit ganz bewußt außerhalb der Sommerferien.
Das hat auch einen ganz praktischen Grund. Bereits bei der Vorbereitung der ersten Ausgabe mussten Veranstalter laut den Verantwortlichen Absagen von Referenten und Workshop-Leitungen hinnehmen, weil die Ferienzeit für viele potenzielle Mitwirkende schwierig war.
Gleichzeitig ist der September für Bad Driburg touristisch durchaus attraktiv. Wandern, Wellness und Bewegung passen hervorragend in diese Jahreszeit. Dazu kommt eine gewisse Ruhe nach den klassischen Sommerferien.
Save the Date: Das nächste LoSaGa-Gesundheitsfestival in Bad Driburg findet vom 13. bis 19. September 2027 statt. Mehr zur LoSaGa in Bad Driburg HIER. Du willst nächstes Jahr dabei sein und dir schon eine passende Unterkunft sichern? Alle Infos zu den Gastgebern im Gräflichen Heilbad Bad Driburg kannst du HIER abrufen.
LoSaGa soll mehr werden als eine Gesundheitswoche
Interessant wird für mich vor allem die Frage, was nach dem Festival passiert. Denn LoSaGa soll ausdrücklich nicht nur der Name einer Veranstaltung sein. Rund um die Marke soll vielmehr ein Netzwerk entstehen, das Experten, Gesundheitsinteressierte und Urlauber miteinander verbindet. Gesundheit, Prävention, Erholung und Lebensqualität sollen dabei dauerhaft zusammengedacht werden. Das ist ein durchaus ambitionierter Anspruch.
Gleichzeitig verfügt Bad Driburg über eine Besonderheit, die vielen anderen Destinationen fehlt: Gesundheit ist hier keine künstlich aufgesetzte Urlaubsidee. Das Thema gehört seit Jahrhunderten zur Identität des Ortes. Bad Driburg blickt auf rund 240 Jahre Kur- und Heilbadtradition zurück. LoSaGa versucht nun, diese Tradition mit Themen zu verbinden, die heute deutlich moderner daherkommen: Longevity, mentale Gesundheit, Bewegung, Ernährung, Stressmanagement und Prävention.
Das könnte am Ende eine der spannendsten Fragen der Marke werden: Schafft man es, die etablierte Gesundheitskompetenz eines Kurortes so zu übersetzen, dass sie für heutige Urlauber relevant(er) und attraktiv(er) wird?
Dana Peuschel und Andrea Gründer, Bad Driburger-Touristik GmbH
Zweiter Gesundheitsmarkt trifft Prävention
Hier setzt natürlich deutlich der zweite Gesundheitsmarkt an. Wobei sich die LoSaGa dabei nicht ausschließlich an Menschen richtet, die Leistungen selbst bezahlen.
Zwar spielt der sogenannte zweite Gesundheitsmarkt, also privat finanzierte Gesundheits- und Präventionsangebote, eine wichtige Rolle. Gleichzeitig sollen auch bestehende Möglichkeiten über Krankenkassen und Rentenversicherung sichtbarer gemacht werden.
Bei der ersten LoSaGa wurde beispielsweise über das Präventionsprogramm RV Fit der Deutschen Rentenversicherung informiert. Auch verschiedene Gesundheits- und Aktivangebote können je nach Voraussetzungen durch Krankenkassen unterstützt oder bezuschusst werden.
Damit erweitert sich der Gedanke hinter der Marke noch einmal: Es geht nicht nur darum, Menschen dazu zu bringen, im Urlaub etwas für ihre Gesundheit zu tun. Es geht auch darum, ihnen Möglichkeiten zu zeigen, wie sie dieses Verhalten anschließend im Alltag fortsetzen können. Genau an dieser Stelle entscheidet sich letztlich, ob aus einem Gesundheitsfestival tatsächlich nachhaltige Gesundheitsförderung werden kann bzw. wird.
GesundheitsmobilMassagen in der Solegrotte Präventionsprogramm RV Fit
Mein persönliches LoSaGa-Fazit
Was nehme ich nun persönlich aus meiner LoSaGa-Woche mit?
Vor allem wohl viele kleine Impulse. Ich habe einen neuen Gesundheitscheck kennengelernt, Feldenkrais ausprobiert, mich mit bewusster Atmung beschäftigt, Vorträge gehört und mich mit Themen auseinandergesetzt, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten.
Osteoporose, Longevity, Ernährung, Musik, mentale Gesundheit, TCM und dazwischen immer wieder die ganz einfache Frage: Was kann ich selbst eigentlich tun?
Das ist für mich die interessanteste Seite der LoSaGa. Gesundheit funktioniert selten nach dem Prinzip „Montag anfangen und ab sofort alles anders machen“. Viel realistischer ist ein Schritt nach dem anderen.
Eine neue Bewegungsform ausprobieren. Die Ernährung an einer Stelle verändern. Mehr auf den eigenen Körper achten und Entspannungsmethoden testen. Sich mit der eigenen Atmung beschäftigen. Oder auch einfach einmal feststellen, welche Angebote einem Spaß machen. Denn gerade dieser Punkt wird bei allen guten Vorsätzen gern vergessen: Was uns Freude macht, hat wesentlich bessere Chancen, Teil unseres Alltags zu werden.
Deshalb nehme ich aus Bad Driburg nicht den Anspruch mit, jetzt mein komplettes Leben umzukrempeln. Einige Dinge habe ich direkt ausprobiert. Andere wirken noch nach. Und wieder andere müssen erst einmal zeigen, ob sie tatsächlich einen Platz in meinem Alltag bekommen.
Vielleicht ist genau das der richtige Ansatz für eine Gesundheitswoche. Nicht alles auf einmal, sondern ausprobieren, entdecken, reflektieren und dann selbst entscheiden, was bleibt.
Prof. Jin Liu hat es bei ihrem Workshop für mich passend auf den Punkt gebracht: „Positiv denken, positiv sprechen und ins positive Tun kommen.“
Am Ende könnte genau darin die eigentliche Idee hinter LoSaGa liegen: Gesundheit nicht als Verzicht oder Pflichtprogramm zu verstehen, sondern als etwas, das Lebensqualität schaffen kann.
Und wenn Bad Driburg es schafft, diese Idee nicht nur einmal jährlich als Festival, sondern ganzjährig als touristisches Angebot erlebbar zu machen, könnte aus LoSaGa tatsächlich eine interessante neue Marke für gesunden Urlaub im Teutoburger Wald werden.
*Ich bedanke mich herzlich für die Einladung von Bad Driburg zu diesem Recherche-Aufenthalt. Meine persönliche Meinung bleibt natürlich, wie immer, davon unberührt.Ich schreibe hier ehrlich und authentisch über meine Eindrücke und Erfahrungen.
Tanja Klindworth ist nicht nur das Herz der SPANESS-Redaktion. Sie schreibt darüber hinaus auch für andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine. Ob online oder als Print-Variante. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise. Zusätzlich ist sie auch als Reisebloggerin tätig.
Kommentar schreiben
Datenschutzhinweise: Die Kommentarangaben werden an Auttomatic, USA (die WordPress Entwickler) zur Spamüberprüfung übermittelt und die E-Mail Adresse an den Dienst Gravatar (ebenfalls Auttomatic), um zu prüfen, ob die Kommentatoren dort ein Profilbild hinterlegt haben. Zu Details hierzu , sowie generell zur Verarbeitung Ihrer Daten und Widerrufsmöglichkeiten, verweisen wir auf unsere Datenschutzerklärung. Sie können gern Pseudonyme und anonyme Angaben hinterlassen.