Sonnenbrand >>> Welcher Sonnenschutz für welchen Hauttyp? <<<
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Beim Sonnenbad vor Sonnenbrand schützen

Was lieben wir Deutschen nicht mehr als Temperaturen über der 30-Grad-Marke, tiefblauen Himmel und Wasser. Davon haben wir aktuell in Deutschland noch definitiv zu wenig. Doch was, wenn die Sonne sich erst einmal blicken lässt… uns was tun, wenn uns dann doch mal ein Sonnenbrand erwischt? Richtiges Sonnenbad: Tipps &…

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Beim Sonnenbad vor Sonnenbrand schützen



Was lieben wir Deutschen nicht mehr als Temperaturen über der 30-Grad-Marke, tiefblauen Himmel und Wasser. Davon haben wir aktuell in Deutschland noch definitiv zu wenig. Doch was, wenn die Sonne sich erst einmal blicken lässt… uns was tun, wenn uns dann doch mal ein Sonnenbrand erwischt?

Richtiges Sonnenbad: Tipps & Empfehlungen

Sommer, Sonne, Sonnenschein… Das ideale Wetter für Badehungrige, doch Vorsicht, allzuviel Sonnenbestrahlung kann der Haut großen Schaden zufügen. Ein Sonnenbrand ist nicht nur schmerzhaft, er kann auf lange Sicht auch Hautkrebs oder andere Hautkrankheiten verursachen.

Um sich richtig schützen zu können, sollte man sich vorher einmal bewusst sein, um welchen Hauttyp es sich handelt. Denn verschiedene Hauttypen haben unterschiedliche Eigenschaften und reagieren auch unterschiedlich auf Sonnenbestrahlung. In diesem Fall ist die Eigenschutzzeit besonders wichtig, das ist die Zeit, die man sich ungeschützt der Sonne aussetzen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

An Sonnenschutz denken (Bildquelle: Ostsee Resort Damp)
Am Strand an den Sonnenschutz denken (Bildquelle: Ostsee Resort Damp)

Sonnenbad: Die verschiedenen Hauttypen

  • Hauttyp 1 wäre der sogenannte keltische Hauttyp, das ist eine sehr helle Haut, die meistens mit Sommersprossen und blonden oder roten Haaren einhergeht. Bei diesem Hauttyp vermehren sich die Sommersprossen, die Haut bleibt jedoch blass und wird bei zu viel Sonne sofort rot. Wer diesen Hauttyp hat, sollte sehr vorsichtig sein und die Haut keinem allzu langen Sonnenbad aussetzen. Die Eigenschutzzeit liegt bei höchstens zehn Minuten.
  • Beim Hauttyp 2 handelt es sich um den nordischen Typ mit heller Haut und braunen oder blonden Haaren. Auch bei diesem Hauttyp kommen Sommersprossen häufig vor und die Eigenschutzzeit beträgt schon etwas mehr, nämlich zwanzig Minuten. Trotzdem wird die Haut nur langsam braun und Sonnenbrand tritt häufig auf.
  • Der Mischtyp ist der Hauttyp 3 mit blondem bis schwarzem Haar und den Augenfarben braun, grün, blau und grau. Hier liegt die Eigenschutzzeit zwischen zwanzig und dreißig Minuten, wobei die Haut eine hellbraune Tönung bekommt.
  • Der mediterrane Typ, Hauttyp 4, ist der eigentliche Typ für eine tiefbraune Sonnenhaut. Die Eigenschutzzeit liegt bei 45 Minuten, wobei die Haut schnell bräunt und selten ein Sonnenbrand entsteht.

Sonnenbad: Wie kann man sich gegen Sonnenbrand schützen

Um sich wirklich und lang anhaltend vor der Sonne zu schützen, sollte man schützende Kleidung, vielleicht sogar einen größeren Hut (mit Krempe beispielsweise) tragen und auch häufiger mal direktes Sonnenlicht meiden.

Bei Sonnencreme oder anderen Hautschutzemittelchen immer auf den Lichtschutzfaktor achten, ab Hauttyp 3 mindestens Faktor 10 wählen, Hauttypen 2 und 1 dementsprechend höher. Die Mittagszeit sollte man, in der Sonne, generell meiden, Sonnenbäder sind in dieser Zeit besonders gefährlich. Hält man sich längere Zeit im Freien auf, auf einen entsprechenden Sonnenschutz (Sonnenschirm, Baum usw.) achten.

Hat man bereits einen Sonnenbrand ist die Vorgehensweise für jeden Hauttyp die gleiche. Schatten aufsuchen, kühlen und die Haut sollte mit Feuchtigkeitsspendern versorgt werden.

Auch in den Bergen auf den richtigen Sonnenschutz achten
Auch in den Bergen auf den richtigen Sonnenschutz achten

Grüner Tee und gesunde Ernährung helfen gegen Sonnenbrand

Was kann man noch tun, hat es einen erst einmal erwischt und ein schmerzhafter Sonnenbrand ist da? Grüner Tee beispielsweise schützt vor Hautschädigungen durch Sonnenbrand. Die Inhaltsstoffe, Polyphenole schützen die Zellen und beugen Hauterkrankungen vor. Grüner Tee kann nicht nur getrunken, sondern auch direkt auf die Haut aufgetragen werden.

Durch das Einreiben mit grünem Tee wird die Hautrötung und die Zellschädigung der Haut in großem Maße vermindert. Genauso wichtig wie grüner Tee sind Obst und Gemüse (damit natürlich nicht einreiben… 😉 ). Die Inhaltsstoffe von unterschiedlichen Obst- und Gemüsesorten schützen die Haut vor Hautalterung und Hauterkrankungen.

Bitte auch nicht das Trinken vergessen, damit der Flüssigkeitsverlust durch die Hitze wieder ausgeglichen wird. Auf Alkohol sollte man aber lieber verzichten. Am besten ist und bleibt nun einmal das „gute alte“ Wasser als Durstlöscher für Haut und Körper.

Spiekeroog Urlaub Sonnenuntergang am Meer
Spiekeroog Urlaub Sonnenuntergang am Meer – hier ist die Sonne immer besonders stark

Sonnenbrand Ursache – Schnelle Hilfe, wenn es doch passiert!

Doch was tun, wenn es uns dann doch mal erwischt… denn sind wir doch mal ganz ehrlich, hatte nicht fast jeder von uns schon mal einen Sonnenbrand. Gerade, wenn die Haut noch nicht wieder so auf die Sonnenstrahlung eingestellt ist – z. B. bei einem Urlaub im Winter an ein sonniges Ziel – kann es plötzlich passieren. Schnell ist da mal die Nase verbrannt oder die Schultern. Auch dazu gibt es Experten-Tipps, was ihr für schnelle Hilfe unbedingt tun solltet:

  1. Setzt euch bitte umgehend nicht mehr der direkten Sonneneinstrahlung aus. Also sofort ab in den Schatten! Und auch dort im Schatten bleiben!!!
  2. Als Soforthilfe bei Sonnenbrand gilt eine Packung aus Quark oder Joghurt – natürlich naturbelassen bitte. 😉 Auf die Haut tragen und locker mal eine halbe Stunde einwirken lassen. Alternativ könnt ihr auch Aloe-Vera nutzen oder auch andere natürliche Pflegeprodukte. Doch ACHTUNG! Unbedingt darauf achten, dass Produkte keinen Alkohol, Duft- oder Konservierungsstoffe enthalten, denn das würde nur die Haut zusätzlich reizen.

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Tanja Klindworth

Hier schreibt Tanja Klindworth

Tanja Klindworth ist nicht nur das Herz der SPANESS-Redaktion. Sie schreibt darüber hinaus auch für andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine. Ob online oder als Print-Variante. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise. Zusätzlich ist sie auch als Reisebloggerin tätig.

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