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Pilgern: Alles vergeht und alles bleibt…

Spätestens seit dem Bucherfolg von Hape Kerkeling ist Pilgern total IN. Der bekannteste Pilgerpfad ist der Jakobsweg, auch das wissen wir spätestens seit dem Buch „Ich bin dann mal weg“. Doch was ist eigentlich der Ursprung des Pilgerns? Woher kommt es „das Pilgern“? Das Wort Pilger stammt vom latainischen Wort…

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Pilgern: Alles vergeht und alles bleibt…

Prozentuale Verteilung der Nationen auf dem Jakobsweg (Quelle: pilgern.ch)
Prozentuale Verteilung der Nationen auf dem Jakobsweg (Quelle: pilgern.ch)

Spätestens seit dem Bucherfolg von Hape Kerkeling ist Pilgern total IN. Der bekannteste Pilgerpfad ist der Jakobsweg, auch das wissen wir spätestens seit dem Buch „Ich bin dann mal weg“. Doch was ist eigentlich der Ursprung des Pilgerns? Woher kommt es „das Pilgern“?

Das Wort Pilger stammt vom latainischen Wort peregrinus oder peregrinari, was man mit „in der Fremde sein“ übersetzen kann. Ein Pilger ist also nichts weiter als ein Fremder oder ein Fremdling. Der Brauch zum Pilgern stammt aus der katholischen Kirche. Die Pilgerreise wird auch als Wallfahrt bezeichnet, obwohl es hier Unterschiede gibt. Der ursprüngliche Anlass für eine Pilgerreise kann z.B. eine auferlegte Buße sein, der Pilger ist durch die Reise bemüht, einen Sündenablass zu erhalten. Sehr gläubige Menschen hoffen auf Gebetserhörung oder auf Heilung z.B. von einer Krankheit. Es gibt auch unterschiedliche Ziele für eine Pilgerreise, Orte die als heilig betrachtet werden: Eine Wallfahrtskirche, ein Tempel oder auch so etwas wie ein heiliger Baum, eine Quelle etc.

Im Mittelalter gab es drei Hauptpilgerorte der Christenheit: Jerusalem, Rom und Santiago de Compostela (der Jakobsweg). Eine Übersicht solcher Wallfahrtsorte findet man z.B. auf Wikipedia.

Im Mittelalter gab es z.B. statt Gefängnisaufenthalt die Möglichkeit die Strafe als Pilgerreise abzutreten. Es gab sogar Leute, die genügend Geld hatten um die Pilgerreise nicht selber anzutreten, sondern statt dessen einfach einen Pilger mit der Reise zu beauftragen. Heute nutzen viele eine Pilgerreise z.B. als Sabattjahr (dazu auch gern mal unseren Artikel Auszeit vom Joballtag), immer häufiger entsteht bei den gestressten Menschen auch einfach der Wunsch nach Ursprünglichkeit und Einfachheit – denn auch so etwas erlebt man auf einer Pilgerreise. Eine solche Wallfahrt bedeutet auch immer ein wenig Abenteuer. Natürlich ziehen auch einige Menschen eine religiöse Erfahrung aus diesem Erlebnis.

Karte der europäischen Jakobswege nach Santiago de Compostela. Karte erstellt von Manfred Zentgraf erweitert und korrigiert durch Josef Schönauer und Franziska Kehl
Karte der europäischen Jakobswege nach Santiago de Compostela. Karte erstellt von Manfred Zentgraf erweitert und korrigiert durch Josef Schönauer und Franziska Kehl (Quelle: pilgern.ch)

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Tanja Klindworth

Hier schreibt Tanja Klindworth

Tanja Klindworth ist nicht nur das Herz der SPANESS-Redaktion. Sie schreibt darüber hinaus auch für andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine. Ob online oder als Print-Variante. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise. Zusätzlich ist sie auch als Reisebloggerin tätig.

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