Manula Lenz - eine Frau mit vielen Talenten :-)

Von der Radiomoderatorin zur geprüften Fasten-Leiterin – eine fast ganz normale Geschichte! – 5 Fragen an Manuela Lenz; angekommen im Resort Mark Brandenburg

Kürzlich waren wir mal wieder im Resort Mark Brandenburg mit der wunderbaren Fontane Therme. Das Hotel ist einfach unwahrscheinlich schön und sehr innovativ und hatte bei unserem Besuch (kurz nach der ITB) auch grad einen Tourismuspreis abgeräumt. Ganz verdient natürlich. 🙂 Wir wollten aber einfach mal hören, was es ansonsten…

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Von der Radiomoderatorin zur geprüften Fasten-Leiterin – eine fast ganz normale Geschichte! – 5 Fragen an Manuela Lenz; angekommen im Resort Mark Brandenburg



Kürzlich waren wir mal wieder im Resort Mark Brandenburg mit der wunderbaren Fontane Therme. Das Hotel ist einfach unwahrscheinlich schön und sehr innovativ und hatte bei unserem Besuch (kurz nach der ITB) auch grad einen Tourismuspreis abgeräumt. Ganz verdient natürlich. 🙂 Wir wollten aber einfach mal hören, was es ansonsten für Neuigkeiten im Resort mit Therme und Wellnesshotel gibt… und so haben wir uns eine Runde mit Manuela Lenz unterhalten und dabei mal so ganz nebenbei festgestellt, dass auch die Mitarbeiter in diesem Hotel sehr ungewöhnlich sind. Manuela betreut nämlich nicht nur (aufgrund ihrer Medienerfahrung – sie hat nämlich sogar schon als Radio-Moderatoren gearbeitet) Presseveranstaltungen, Marketing und Events im Resort Mark Brandenburg. Sondern zusätzlich hat sie ihre Leidenschaft „Fasten“ ebenfalls wunderbar in ihre Arbeit vor Ort integriert. Sie begleitet die Fastengäste im Resort Mark Brandenburg.

Manula Lenz - eine Frau mit vielen Talenten :-)
Manula Lenz – eine Frau mit vielen Talenten 🙂

Wie so etwas funktionieren kann und vor allen Dingen, wie es dazu gekommen ist, wollten wir dann auch mal kurzerhand etwas genauer wissen…

  • Ein Blick auf deinen Lebenslauf zeigt einen doch eher ungewöhnlichen Werdegang, eine ungewöhnliche Kombi. Da müssen wir doch mal kurz nachfragen „Wie kommt man von der Radiomoderation zur Fastenleiterin“?

Ja, das fragen sich sicher viele. Klingt auch erst mal komisch, zumal ja die Arbeit in der Medienbrache, vor allem als Moderator, für viele Menschen was mit Glitzer- und Promiwelt zu tun hat und „sowas gibt man doch nicht auf“.

Ich habe damals in der Morgenshow, Mittagssendung oder auch am Nachmittag moderiert und das bei dem damaligen Marktführer in Brandenburg/Berlin, da kannten mich schon viele Menschen. Ich wurde nur nicht gleich erkannt, der Vorteil wenn man Radio macht. 😉

Warum heute Fasten?! Wer schon mal gefastet hat oder sich zumindest mit dem Gedanken trägt Fasten zu wollen, der wird mir sofort Recht geben, wenn ich sage, dass es dafür fast immer einen einschneidenden Grund gibt. Es kann die angeschlagene Gesundheit sein, die überflüssigen Pfunde die auf der Seele lasten oder auch eine seelische Belastung, die so gar nichts mit dem Gewicht zu tun hat.

Ich habe Ende 2009 meinen Vater verloren. Er hat sich das Leben genommen. Zu dieser Zeit war mein Sohn gerade 1 Jahr alt und meine Tochter 11. Das hat ein unglaublich großes Loch in mein Leben, mein Herz und mein Selbstverständnis vom Leben gerissen. Irgendwie wollte ich dann plötzlich allen helfen, meinen Vater ersetzen und dafür sorgen dass es weitergeht, ohne dass die Schmerzen uns alle betäuben. Letztlich habe ich bei all dem mich selbst vergessen. Diese Erkenntnis kam erst ca. ein Jahr nach dem Ganzen und ich dachte immer wieder, ich muss runterfahren, mich mal leer machen, einfach mal nur für mich sein, zu mir finden und abschalten. Deshalb bin ich Fasten gegangen. Eine Woche die wie eine Wunderkur für Körper, Geist und Seele war. Nach drei Tagen Fasten hatte ich den großen Flash, ich konnte endlich trauern, endlich meinen Schmerz beweinen, die Stimme meines Vaters in mir hören, es war unendlich schmerzhaft aber auch genauso heilsam.

Seit dem wusste ich, dass ich diese Erfahrung weitergeben möchte. Deshalb hab ich mich entschieden bei der Deutschen Fastenakademie e.V. eine Ausbildung zur ärztlich geprüften Fastenleiterin zu machen und ich bin überglücklich diesen Weg gegangen zu sein. Radio fehlt mir nur noch manchmal ein bisschen. 😉

  • Was fasziniert dich besonders am Fasten? Fastest du selber auch regelmäßig?

Eben diese wunderbare Möglichkeit sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Beim Fasten relativieren sich die „Probleme“ des Alltags. Die Gewichtung verschiebt sich und ich kann sehr gut herausschälen, was gerade wirklich wichtig ist. Das macht mich immer sehr ruhig und ausgeglichen – es zentriert mich. Ich selbst faste in der Regel zwei Mal im Jahr, einmal ambulant zu Hause, unter eigener Anleitung und einmal fahre ich etwas weiter weg. Im letzten Jahr bin ich in Österreich gewesen. Dieses Jahr hab ich noch kein Ziel. Vielleicht fahre ich zu einer lieben Kollegin von mir in die Schweiz.

  • Wie wichtig ist das Thema Ernährung ansonsten für dich? Achtest du hier vielleicht besonders auf etwas oder lebst du schon die „neuen“ Ernährungstrends „vegetarisch“, „vegan“, „Rawfood„…?

Oh, da bin ich doch sehr einfach gestrickt. Ich finde all diese Trends nicht unwichtig, denn zumindest sorgen sie dafür, dass wir heute immer intensiver über das Thema Ernährung im Allgemeinen reden. Uns wird klar, was für Industrie-Müll in den Supermarktregalen steht, der uns als gesund und wertvoll verkauft werden soll. Aber ich selbst bin da eher in der Mitte gelandet und halte es wie der amerikanische Journalist und Buchautor Michael Pollan – „Essen Sie nichts, was Ihre Großmutter nicht als Essen erkannt hätte.“ Deshalb achte ich auf eine halbwegs gesunde, vollwertige Ernährung. Das empfehle ich auch meinen Gästen, denn das ist für mich langfristig sinnvoll. Ich bin überzeugt davon:

  • wenn wir wenig bis gar keinen Industriezucker verwenden
  • auf Weißmehl verzichten
  • und wissen, wo unsere Lebensmittel her kommen
  • und diese dann auch noch in der Saison essen
  • Fleisch nicht als Grundnahrungsmittel sehen
  • also eine pflanzenbetonte Kost
  • viele gute und wertvolle Öle
  • Kräuter…

…ach ich könnte ewig weiter machen. Ich würde mir wünschen, dass die Leute endlich die Lust am gesunden Essen entdecken und nicht immer über alles nachdenken, denn dann ist es kein Genuss mehr.

Es gibt nur einen „Trend“ (wenn man da überhaupt von einem Trend sprechen kann) den ich sehr genau beobachte, den ich für überaus sinnvoll halte. Das ist das „Intermittierende Fasten“, also eine Art Minifasten. Hier wird ein Fastentag in der Woche eingelegt. Da gibt es schon erste interessant Erkenntnisse. Das empfehle ich auch immer meinen Fastengästen, gerade wenn Sie das Thema Gewichtsabnahme mitbringen.

  • Du bietest deine Fastenkuren im Resort Mark Brandenburg an. Wie genau läuft so eine Fastenkur dort ab? Wie muss man sich das vorstellen? Was unterscheidet eine Fastenkur im Resort Mark Brandenburg evtl. auch von anderen Fastenkuren?

Ha, ganz einfach, diese Kur ist so, wie ich sie mir selbst wünschen würde! Ich wäre mein bester und treuster Gast. 🙂 Ich dachte mir vor drei Jahren, Fastenwandern machen alle, Individualfasten mit Wellness und Bewegung ohne Gruppendynamik, das ist doch eher die Ausnahme.

Bei mir bleiben die Leute selbstbestimmt und dürfen sich frei bewegen. Aber sie müssen sich bewegen. Dazu gibt es viele Möglichkeiten im Haus mit verschiedenen Sportkursen und draußen durch Rad und Wanderwege. Ganz besonders die täglichen Aquakurse sind unschätzbar wertvoll für Faster.

Hier muss ich erwähnen, dass wir im Resort Mark Brandenburg eine eigene staatlich anerkannte Heilquelle haben. Diese Naturheilsole ist in unseren Soleaußenpools und auch im Schwebebecken. Im Innenbereichen gibt es ein großes Süßwasserbecken das eine Länge von knapp 25 Meter hat, also auch Bahnen schwimmen ist möglich. Tolle Voraussetzungen die sehr, sehr gut ankommen, gerade auch bei Menschen die aus gesundheitlichen Gründen gar nicht so viel wandern könnten.

Worauf ich aber besonders stolz bin…! Ich habe zusammen mit dem Köcheteam um Chefkoch Matthias Kleber (er selbst ist gleichzeitig der Teamchef der deutschen Nationalmannschaft der Köche) Fastensuppen entwickelt, die unseren Fastengästen ganz besonders gut schmecken. Ich darf gar nicht Suppen sagen, Herr Kleber besteht darauf, es sind Essenzen 😉 die sehr abwechslungsreich, klar und intensiv im Geschmack sind. Auch unsere Säfte sind immer frisch gepresst.

Eine Fastenkur bei uns im Resort beginnt immer am Sonntag mit der Anreise, dem Ankommen, Durchatmen und einer kleinen Runde zum Kennenlernen. Dann gibt es eine kleine Hausführung und leichtes Abendessen im Restaurant. Erst am Montag wird entleert und vorher gibt es für jeden Gast ein Einzelgespräch mit mir, in dem ich meist erfahre warum jeder einzelne bei mir ist und ob gesundheitlich alles passt. Gefastet wird dann eine Woche nach Buchinger mit Brühe, Tee, Saft und Wasser. Ich treffe meine Gäste täglich bei der abendlichen Suppe. Da gibt es dann im Anschluss Gesprächsrunden. Sonst sehen wir uns auch bei Zusatzangeboten am Nachmittag. Das kann eine kleine Wanderung sein, der Besuch im Tierpark, Museum, Stadtführung (Neuruppin ist ja die Geburtsstadt von Schinkel und Fontane) oder ein Seminarnachmittag auf einem Gestüt in der Nähe von Neuruppin, in Wustrau.

Am Tage können unsere Gäste alle Vorzüge des gesamten Resort genießen und für sich nutzen. Nicht zu vergessen die traumhaft schöne Lage direkt am See. Mehr geht nicht. Sport, Kurse, Entspannung und Therme mit Sauna – alles gehört für meine Fastengäste zu ihrem Urlaub dazu. Ich bin begeistert – hört man das? 😉 „Ja wie gesagt, ich wär mein bester Gast.“

  • Wie lautet dein Lebensmotto?

„Kein Mensch ist so wichtig, wie er sich nimmt.“ – Immanuel Kant

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Kontaktinfos:

Lenz wie Frühling (Manuela Lenz), Wuthenower Weg 3, 16816 Neuruppin / OT Nietwerder, Telefon:  0171 30 222 00, Email: info @ lenz-wie-fruehling.com (Vita von Manuela Lenz zum Download)

Das Bildmaterial für diesen Beitrag wurde uns direkt von Manuela Lenz zur Verfügung gestellt.

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Weitere Informationen zum Fasten:


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Tanja Klindworth

Hier schreibt Tanja Klindworth

Tanja Klindworth ist nicht nur das Herz der SPANESS-Redaktion. Sie schreibt darüber hinaus auch für andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine. Ob online oder als Print-Variante. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise. Zusätzlich ist sie auch als Reisebloggerin tätig.

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