Wismar Reisebericht - 24 Stunden Hansestadt, Weltkulturerbe & sleeperooWismar Reisebericht - 24 Stunden Hansestadt, Weltkulturerbe & sleeperoo

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sleeperoo nachts im Museum

Wismar Reisebericht: Hansestadt, Nachts im Museum & Welterbespuren

Obwohl ich gar nicht so weit von Wismar entfernt wohne, war es doch erst mein zweiter Besuch in der Hansestadt in Mecklenburg Vorpommern. Eines kann ich gleich mal vorweg sagen… sicherlich war das nicht mein letzter Besuch in Wismar… denn die Stadt hat echt was! Was sie hat, wollt ihr…

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Wismar Reisebericht: Hansestadt, Nachts im Museum & Welterbespuren

Obwohl ich gar nicht so weit von Wismar entfernt wohne, war es doch erst mein zweiter Besuch in der Hansestadt in Mecklenburg Vorpommern. Eines kann ich gleich mal vorweg sagen… sicherlich war das nicht mein letzter Besuch in Wismar… denn die Stadt hat echt was! Was sie hat, wollt ihr wissen? Na dann folgt mir mal Schritt für Schritt über das alte Kopfsteinpflaster, durch die kleinen Gassen bis hin zu einer Nacht mit dem NDR im Museum. 😉

Wissenswertes aus dem Wismar Reiseführer…

…gegen späten Vormittag nehmen wir die Abfahrt Wismar auf der Ostseeautobahn A20. Schnell sind wir in der hübschen Hansestadt, denn von der Abfahrt sind es wirklich nur ein paar Minuten Fahrtzeit. Wir parken unser Auto unten am Hafen, denn zu Fuß läßt sich eine Stadt – und gerade eine Hansestadt – doch viel besser entdecken.

Es ist Anfang Februar und in der Tat fegt der Wind heute doch ganz gut durch Norddeutschland. Als norddeutsche Landsleute sind wir das aber natürlich gewohnt. 😉 Daher packen wir uns mummelig ein, mit dicker Jacke, Schal, Mütze und Handschuhen und ziehen los. Denn wir wollen einige Ecken der Welterbestadt Wismar erkunden. Richtig gelesen… Wismar ist nämlich nicht nur eine alte Hansestadt, sondern auch Welterbestadt – schon seit 2002.

Die Stadt oder besser gesagt das Stadtbild ist gezeichnet von Kirchen, schmalen Gassen und vielen gotischen Baudenkmälern. Auch an die, gut 150 Jahre andauernde, schwedische Herrschaft, erinnert das ein oder andere Gebäude oder auch das jährlich stattfindende Schwedenfest.

Aufgrund der Lage an der Ostsee legen im kleinen Hafen, des überschaubaren Städtchens (denn in Wismar leben nur etwas mehr als 40.000 Einwohner), sogar hin und wieder mal Kreuzfahrtschiffe an.

Kreuz und quer durch Wismar
Kreuz und quer durch Wismar
Wismar Reise Entdeckungen
Wismar Reise Entdeckungen
Prachtvolle Kirchen in Wismar
Schöne Kirchen in Wismar

Wismar Reisetipps: SPANESSi sagt wo es lang geht…

Unserem SPANESSi-Nachwuchs reicht das dann auch schon an historischen Informationen. Viel spannender ist es da doch, durch die Stadt zu ziehen, in kleine Gassen zu schauen, durch Kirchen zu schleichen und sich vorzustellen, wie es hier früher mal aussah.

Also geht es kreuz und quer durch Wismar. Über Kopfsteinpflasterstraßen, vorbei an windschiefen alten Häuschen, über den Marktplatz mit Brunnen, in die Nikolaikirche oder auch staunend stehend vor dem verbliebenen Turm der Marienkirche. Bei unserem Streifzug kommen wir natürlich auch am Wassertor oder Zeughaus vorbei, dem Baumhaus und Wasserturm, am Schwedenkopf, laufen durch die Krämerstraße, bis wir schließlich leicht durchgefroren im „Alten Schweden“ einkehren.

Der „Alter Schwede“ ist heute ein Restaurant im historischen Ambiente. Erbaut bereits 1380 als gotisches Backsteingiebelhaus.

Wenn wir am Meer sind, dann kommt Fisch auf den Tisch. Wir lassen es uns schmecken, denn heute steht ja noch ein wenig #AdrenalinWellness auf dem Programm. Gut gestärkt (den Alten Schweden kann ich auf alle Fälle empfehlen) und wieder gut eingepackt gehts langsam zurück in Richtung Hafen und Parkplatz, um so ganz langsam in Richtung ungewöhnliche Übernachtungsherberge aufzubrechen.

Wasserspiele auf dem Marktplatz Wismar
Wasserspiele auf dem Marktplatz Wismar
Wismar im Winter
Wismar im Winter
Wismar Reisebericht 24 Stunden
Wismar Reisebericht 24 Stunden

phanTECHNIKUM in Wismar #nachtsimMuseum

Von der Innenstadt in Wismar bis zum phanTECHNIKUM – einem Technik-Museum – sind es nur 5 Minuten Fahrtzeit. Direkt vor dem Museum steht den Besuchern ein kostenfreier Parkplatz zur Verfügung, auf den wir gegen 16.15 Uhr rollen. Schnell den Rucksack aus dem Kofferraum geholt, checken wir auch schon am Eingang des phanTECHNIKUM ein. Heute Nacht dürfen wir – ganz alleine – im Museum schlafen. Diese Idee ist ganz besonders nach SPANESSi’s Geschmack – immerhin gehört der gleichnamige Film „Nachts im Museum“ zu seinen absoluten Lieblingsstreifen.

Eingebucht hatten wir uns für dieses Mikroabenteuer schon ganz offiziell Anfang Januar und zwar ganz normal über die Buchungsplattform des sleeperoo (einem Schlaf-Cube, der immer wieder an unterschiedlichen, besonderen Orten aufgestellt wird in ganz Deutschland). Relativ kurzfristig kam dann die Anfrage vom NDR, ob man uns dabei nicht begleiten dürfe. Somit warteten Moderatorin, Kamermann und Tonmann schon auf uns, als wir am Museum eintrafen.

Gemeinsam erkundeten wir das Museum und bezogen schließlich das sleeperoo – unser Nachtlager. Doch das echte Abenteuer begann natürlich erst dann, nachdem die letzten Museumsgäste das phanTECHNIKUM verlassen hatten. Nach und nach ging das Licht im Museum aus und auch die Lüftung stand irgendwann still. Nur eine trübe Notbeleuchtung wies uns noch den Weg. Endlich allein im Museum (denn auch das NDR-Team verabschiedete sich irgendwann in den Feierabend und mit dem Auszug des Reportage-Teams, hieß es auch für uns, wir werden im Museum eingeschlossen), suchten wir uns ein Plätzchen für unser Picknick mit Stirnlampen, futterten und schauten durch die großen Fenster zu, wie die Sonne endgültig am Horizont verschwand.

Wir hatten selber vorher noch ein wenig Proviant in den Rucksack gepackt (Karotten, Würstchen, Wasser, Paprika und Brezeln) und zur Übernachtung im sleeperoo gibt es auch ein Chillpack dazu (u. A. mit nachhaltigen Produkten – wie z. B. Saft, Rotwein, Chips etc.).

Nach der Stärkung zogen wir noch einmal ganz alleine durch die dunklen Flure im Untergeschoss des Museums (denn die oberen Stockwerke waren Alarmgesichtert), drehten noch eine Runde auf dem Propeller-Karussell und bewunderten den roten Baron.

Gegen 21 Uhr schlüpften wir dann aber, mitten in der Lufthalle, unter dem historischen Gleiter von Otto Lilienthal, in das gemütlich ausgestattete sleeperoo. Wir kuschelten uns in die Decken und Kissen und freuten uns über den Ausblick. Denn auch nach oben hin ist das sleeperoo (wie auch an den Seitenwänden) mit einer durchsichtigen Fläche ausgestattet. Wir konnten also, direkt vom Bett, auf den Gleiter und eine aufgemalte (aber sehr echt wirkendene) Himmelskulisse schauen.

So viel Aufregung, so viel Abenteuer und so viele Eindrücke an einem Tag. Wahrscheinlich ist es daher auch nicht verwunderlich, dass wir ganz schnell eingeschlafen sind. 😉

So früh hatten wir – gemeinsam als Familie – schon lange nicht mehr geschlafen!

Am nächsten Morgen wurden wir dann vom NDR-Team geweckt, denn die wollten natürlich wissen, wie es uns #nachtsalleinimMuseum ergangen ist. 😉

Im Anschluss räumten wir dann auch schon das sleeperoo, denn das Reinigungsteam stand schon parat, um den Cube für die nächsten Übernachtungsgäste flott zu machen. Wir machten es uns kurzerhand im Bistro des Museums gemütlich und frühstückten eine Kleinigkeit aus unserem Rucksack… danach hatten wir noch ein wenig Zeit durch die anderen Stockwerke des Museums zu streifen.

Der Besuch des phanTECHNIKUM lohnt sich auf alle Fälle!

  • phanTECHNIKUM Preise: Ab 8.- Euro pro Person (Ermäßigungen für Gruppen, Kinder & Familien)
  • phanTECHNIKUM Wismar Adresse: Zum Festplatz 3, 23966 Wismar
  • phanTECHNIKUM Öffnungszeiten: Täglich ab 10 Uhr bis 17 Uhr / Juli & August bis 18 Uhr
sleeperoo nachts im Museum
sleeperoo nachts im Museum
phanTECHNIKUM es wird dunkel im Museum
phanTECHNIKUM es wird dunkel im Museum
sleeperoo Aussichten
sleeperoo Aussichten

Reise nach Wismar endet sonnig…

Gegen späten Vormittag haben wir dann Wismar verlassen, so wie wir gekommen sind… nämlich über die Autobahn durch gleich vier Bundesländer – nur dieses mal von Mecklenburg Vorpommern in Richtung Lübeck (Schleswig Holstein), dann Hamburg und ans Ziel ins nördliche Niedersachsen. Zum Abschied ließ sich sogar noch mal die Sonne blicken, um Wismar in einen strahlenden Wintertag zu tauchen… und uns mit der Erkenntnis zurückzulassen, dass wir unbedingt noch mal im Sommer in die Stadt kommen sollten. Vielleicht zum Schwedenfest oder einfach auch mal so… und vielleicht sollten wir dann auch einfach mal länger bleiben, um doch noch etwas tiefer in die Geschichte und Geschichten von Wismar einzutauchen. Dann haben wir auch hoffentlich Zeit, das Thema Wellness noch einmal zu vertiefen… z. B. durch Abtauchen im Wonnemar Wismar mit dazugehörigen Resort oder habt ihr vielleicht noch einen coolen Wellnesshotel-Tipp in und um Wismar? Ihr wißt ja, Wellness geht bei der SPANESS-Familie immer… 😉

Alles was ich euch hier berichtet habe, könnt ihr natürlich auch erleben – ganz ohne NDR im Schlepptau. 😉 Entspannter ist ein Mikroabenteuer ohne TV-Team mit Sicherheit.

phanTECHNIKUM in Wismar
phanTECHNIKUM in Wismar
phanTECHNIKUM Wismar Museum
phanTECHNIKUM Wismar Museum

 

Für die Transparenz: Ich unterstütze das Projekt sleeperoo auch als Locationscout. Für die Nacht ins phanTECHNIKUM hab ich mich aber privat mit meiner Familie (Kurzurlaub in den Zeugnisferien) eingebucht.

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Tanja Klindworth

Hier schreibt Tanja Klindworth

Tanja Klindworth ist nicht nur das Herz der SPANESS-Redaktion. Sie schreibt darüber hinaus auch für andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine. Ob online oder als Print-Variante. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise. Zusätzlich ist sie auch als Reisebloggerin tätig.

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Kommentare

  1. Monika Fuchs sagt:

    Das ist ja ein ganz besonderes Abenteuer, Tanja. Ein wenig unheimlich ist es aber schon, so ganz allein im Museum, oder?

    Liebe Grüße,
    Monika

    1. Tanja Klindworth sagt:

      Geht so… 😉
      Wir waren ja zu dritt, daher ging es vielleicht noch. Ganz alleine wäre es glaub ich schon ein wenig gruselig gewesen… so war es aber einfach ein total cooles Abenteuer.
      Liebe Grüße
      Tanja

  2. Charnette sagt:

    Liebe Tanja,
    wow, das müssen wir unbedingt mal mit unserem Sohn machen, wenn wir dann endlich mal nach Norddeutschland kommen! Ich glaube, der würde vor lauter Aufregung und Spannung gar nicht mehr schlafen können! 🙂
    Ein wirklich toller Beitrag!
    Liebe Grüße,
    Charnette

    1. Tanja Klindworth sagt:

      Liebe Charnette,
      ab Mai soll das sleeperoo ja an ganz unterschiedlichen Standorten in Deutschland zu finden sein…
      Lass dich überraschen – wo überall… 😉
      Oder hast du noch einen Tipp (vielleicht auch ganz bei dir in der Nähe) wo so ein Cube stehen sollte/könnte?
      Liebe Grüße,
      Tanja

  3. Sabine sagt:

    Hallo Tanja,
    das ist ja eine verrückte Idee mit dem Sleeperoo und dann noch „Nachts im Museum“. Eine tolle Sache! Auch Wismar sieht sehr interessant aus, ich mag die alten hübschen Häuser. Genau mein Ding.
    Herzlichst
    Sabine

    1. Tanja Klindworth sagt:

      ja Wismar hat mir auch richtig gut gefallen – ich denke, ich werde da im Sommer noch mal einen Tagesausflug starten.
      Von mir aus sind es ja wirklich nur 1,5 Stunden Fahrt.
      Und auch mal sehen, wo das sleeperoo demnächst noch mal Station macht… ab Mai soll es ja richtig starten mit ganz vielen unterschiedlichen Standorten in Deutschland.
      Liebe Grüße
      Tanja

  4. Mario sagt:

    Hallo Tanja,

    im Museum ist aber eine coole Sache. Ich schätze mal da haben nur die kleinen Indianer und der Dinosaurier aus den Kinofilmen gefehlt… 🙂

    Gruß Mario

    1. Tanja Klindworth sagt:

      Hi,
      Dinos und Indianer gab es da nicht… war ja ein technisches Museum… aber die Technik haben wir zum Teil dann doch nachts zum Leben erweckt… 😉
      Viele Grüße, Tanja