Interview mit Nordsee-Kurdirektor J. Taddigs
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Johann Taddigs

An der Nordsee erlebt der Urlauber eine ganz natürliche Thalasso-Kur – 5 Fragen an Johnann Taddigs, Kurdirektor vom Nordseeort Dangast

Johann Taddigs ist seit 2011 Kurdirektor im ostriesischen Nordsee-Strandort Varel/Dangast. Er ist ein waschechter Ostfriese, er träumt sogar in plattdeutscher Sprache. Seit über 22 Jahren arbeitet er im Tourismus und mit Tourismus ist er auch schon groß geworden, denn bereits seine Eltern haben „Ferien auf dem Bauernhof“ angeboten. Gearbeitet hat…

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An der Nordsee erlebt der Urlauber eine ganz natürliche Thalasso-Kur – 5 Fragen an Johnann Taddigs, Kurdirektor vom Nordseeort Dangast



Johann Taddigs
Johann Taddigs

Johann Taddigs ist seit 2011 Kurdirektor im ostriesischen Nordsee-Strandort Varel/Dangast. Er ist ein waschechter Ostfriese, er träumt sogar in plattdeutscher Sprache. Seit über 22 Jahren arbeitet er im Tourismus und mit Tourismus ist er auch schon groß geworden, denn bereits seine Eltern haben „Ferien auf dem Bauernhof“ angeboten. Gearbeitet hat er schon im Raum Frankfurt und auch Hannover, doch da er nun einmal ein echtes Küstenkind ist, hat es ihn natürlich auch irgendwann an die Küste zurückgezogen.

Wir haben uns an der Nordsee mit Johann Taddigs auf ein paar Tassen echten Ostfriesentee getroffen und ihm einfach mal ein paar Fragen gestellt.

  • Warum sollte man an der Nordsee Urlaub machen?

Da fallen mir ganz spontan ein paar schlagkräftige Argumente ein: Entschleunigung, Entspannung, weite Horizonte, Durchatmen, gesunder Urlaub, Thalasso, zur Ruhe kommen oder auch einfach mal richtig aktiv sein.

Der typische Nordseeurlauber ist jemand, der auch im Urlaub aktiv sein möchte. Das geht an der Nordsee ganz hervorragend. Radeln, wandern, spazieren gehen am Strand, Wassersport, schwimmen oder Boot fahren u.v.m. Der ganz natürliche Gesundheitsfaktor ist dann noch das I-Tüpfelchen. An der Nordsee erlebt der Urlauber eine ganz natürliche Thalasso-Kur. Wind, Sonne, Meerwasser, Aerosole, Schlick und die gute Luft – das wirkt auf die Gesundheit und zwar von Innen und Aussen. Daher empfehlen wir den Gästen auch nicht nur einen Kurzurlaub, sondern auch mal einen längeren Aufenthalt von rund zwei bis drei Wochen.

  • Wie sieht es mit touristischen Zahlen an der Nordsee aus? Haben Sie da ein paar Zahlen, Daten und Fakten für uns?

Man soll es kaum glauben, doch Varel/Dangast wurde bereits um 1790 zum ersten Mal touristisch erwähnt. In den 50er Jahren hatten wir im Durchschnitt an der Küste rund 15.000 Übernachtungen pro Jahr. Das hat sich in den letzten Jahren gesteigert auf über 20 Mio. Übernachtungen pro Jahr.  Wir haben beispielsweise festgestellt, dass die Urlauber auf den Inseln, im Gegensatz zu den Gästen direkt an der Küste, nicht ganz so aktiv sind. Die ostfriesischen Nordsee-Inseln sind übrigens bei den Urlaubern sehr beliebt. Die Top-Insel-Reiseziele sind Norderney und auch Langeoog. Und die Küste wird immer beliebter, vielleicht auch, weil das Nordseewasser bereits im Mai wärmer ist, als das der Ostsee. So ganz nebenbei ist der Tourismus ein wichtiger und vor allen Dingen der größte Arbeitgeber in Niedersachsen.

Übrigens entstehen, auf ganz natürliche Weise, ganz langsam zwei neue Inseln vor unserer Küste. Neben Wangerooge entsteht Oldeoog und auch neben Borkum wächst eine neue Insel. Das Inseln wandern bzw. neue Inseln entstehen ist gar nicht so ungewöhnlich. Das hat es schon immer so gegeben.

  • Haben Sie einen Insel-Geheimtipp für unsere Leser?

Mein Inselgeheimtipp ist Spiekerook. Sie liegt zwischen Langeoog und Wangerooge. Die Insel ist autofrei und es geht ganz gemütlich zu. Im Gegensatz zu den anderen Inseln, gibt es dort auch keinen Flughafen. Dort leben auch nur rund 800 Einwohner. Das ist aber nur meine persönliche Vorliebe. Wer mehr Leben mag, der sollte da dann doch lieber auf eine andere Insel – z.B. Norderney, ausweichen.

  • Haben Sie ganz spontan 3 Top Ausflugsziele für Nordseeurlauber?

Mein erster Tipp ist unbedingt eine Fahrt mit dem Krabbenkutter. Solche Fahrten mit dem Krabbenkutter werden von einigen Häfen angeboten. Mein nächster Tipp ist ein Ausflug mit der Etta von Dangast. Das kostet pro Person rund 15,- Euro. Dazu gehört nicht nur die Fahrt mit der Etta, sondern auch grillen am Leuchtturm und nicht zu vergessen die legendären Seeräubergeschichten von Kapitän Anton von Tapken. Mein dritter Tipp ist ein Besuch im Schlossmuseum Jever – dort erfährt man nämlich etwas zur langen ostfriesischen Geschichte.

  • …und jetzt hätten wir gern noch einmal 3 Ausflugsmöglichkeiten – z.B. für Familien – die komplett gratis sind.

Der Besuch im Nationalparkhaus und dann an einer geführten Wattwanderung teilnehmen – Kosten entstehen hier nur durch eine freiwillige Spende. Eine Farradtour (eigene Fahrräder kann man auch gut an die Nordseeküste mitbringen) am Deich und durch die Felder… mit einem Picknick am Deich (besonders empfehlenswert im Mai) mit Blick auf die Schafe und Lämmer. Und natürlich ein Gang an den Strand, um sich zu sonnen oder auch um einen Drachen steigen zu lassen.

=> Karte mit allen Nationalparkhäusern an der Nordsee

Blick auf das Watt der Nordsee
Blick auf das Watt der Nordsee

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Tanja Klindworth

Hier schreibt Tanja Klindworth

Tanja Klindworth ist nicht nur das Herz der SPANESS-Redaktion. Sie schreibt darüber hinaus auch für andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine. Ob online oder als Print-Variante. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise. Zusätzlich ist sie auch als Reisebloggerin tätig.

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