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Balneotherapie

Die Balneotherapie findet mit angereichertem Wasser statt. Doch was heißt das genau? Die Balneotherapie wird auch häufig als Bädertherapie bezeichnet. Man darf sie nicht mit der Hydrotherapie verwechseln, denn hier gibt es klare Unterschiede.

Bei der Balneotherpie finden die Anwendungen z. B. nicht mit purem Wasser statt. Das Wasser wird mit gelösten Stoffen (mindestens 1 Gramm pro Kilogramm) angereichert. Neben Bädern (meistens eher warme statt kalte Bäder) gehören auch Trinkkuren und Inhalation zur Balneotherapie oder auch Kleiebäder, Moorbäder, Schlammbäder und Fichtennadelbäder zählen zum Portfolio. Die Bäder finden in der Regel als Warmbad statt, um den therapeutischen Effekt zu stützen. Denn die Bäder sollen zur Hautpflege und für Entspannung sorgen aber auch Verspannungen lösen. Eine weitere Anwendung, die noch zur Balneotherapie gezählt wird aber eine besondere Form darstellt, ist das Stangerbad. Beim Stangerbad werden zusätzlich kleine elektrische Ströme ausgeworfen. Diese sorgen für eine Muskelstimulierung. Dadurch sollen z. B. Rheuma-Erkrankungen verbessert werden.

Eine Balneotherapie kommt bei ganz unterschiedlichen Krankheitsbildern zum Einsatz wie z. B. Gewebe-Erkrankungen, muskuläre Erkrankungen, bei einigen Hautkrankheiten, Atemwegserkrankungen oder auch Blutdruckstörungen. In der Regel finden die Anwendungen einer Balneotherapie, als Baustein, im Rahmen einer Kur statt. Hierbei kommen häufig auch andere Anwendungen und Therapien in Kombination zum Einsatz.


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