Was ist Over Tourism? +++ Over Tourism Definition & Fakten +++Was ist Over Tourism? +++ Over Tourism Definition & Fakten +++

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Hotel Strandeck Langeoog - nur wenige Meter bis zum Strand

Overtourism – Die Spitze des Reiseeisbergs

Früher bin ich immer ausserhalb der großen Reisewellen gereist – früher… in der Zeit, in der ich noch nicht auf Ferien angewiesen war. Heute sieht das anders aus. Durch schulpflichtigen Nachwuchs bin ich leider gezwungen dann zu reisen, wenn gefühlt die ganze Welt auf Reisen geht. Over Tourism Definition –…

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Overtourism – Die Spitze des Reiseeisbergs

Früher bin ich immer ausserhalb der großen Reisewellen gereist – früher… in der Zeit, in der ich noch nicht auf Ferien angewiesen war. Heute sieht das anders aus. Durch schulpflichtigen Nachwuchs bin ich leider gezwungen dann zu reisen, wenn gefühlt die ganze Welt auf Reisen geht.

Over Tourism Definition – Oder was ist eigentlich Über-Tourismus?

Ich weiß nicht wie es euch geht, doch ich bin Jahr für Jahr auf der Suche, nach Familienreisezielen in der Ferienzeit, die mich an möglichst sichere Orte aber auch eben an relativ touristenfreie Orte führen. Doch das ist gar nicht so einfach… mittlerweile gibt es für die touristenüberlaufenen Ziele sogar einen Namen – „Overtourism“. Doch was genau steckt eigentlich dahinter? Wo kommt der Begriff „Over Tourism“ plötzlich her und wohin können wir eigentlich noch reisen, ohne auf viele Touristen zu treffen?

OverTourism - Was ist das eigentlich?
Alle sprechen von OverTourism – Doch was ist das eigentlich?

Und was ist nun Overtourism?

Es gibt so Reiseziele, die werden total überrannt. Dort denkt man längst über eine Touristenobergrenze nach – also die Touristenströme einfach zu deckeln und eine maximale Besucherzahl festzulegen. Diese Reisziele leiden unter der Vielzahl der Touristen, wenn sie gefühlt wie Ameisen in die Städte und Länder einfallen. Nicht nur historische Gebäude werden hier in Mitleidenschaft gezogen, sondern auch die Natur und die Preise und Lebenskosten für die Einheimischen, die sich zum Teil nicht mal mehr den Wohnraum leisten können. Zu den beliebtesten und überrantesten Orten in Europa zählen z. B. Mallorca, Venedig, Barcelona, Dubrovnik, Rom oder Prag. Doch auch Amsterdam, Florenz und Paris sind von den Touristenströmen längst überfordert.

Ich selber habe diese Städte alle schon vor Jahren besucht – wie gesagt, in der Regel immer antzyklisch – also ausserhalb der Hauptsaison. Letztes Jahr hat es mich in den Herbstferien mal wieder nach Dubrovnik geführt und ich war ehrlich gesagt etwas entsetzt, was in der Stadt mittlerweile los ist. Zeitgleich lagen 4 Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Dubrovnik und die Schiffstouristen stürmten die Stadt. Wenn wir uns vor Augen halten, dass die Spitze des Kreuzfahrttourismus wohl noch nicht erreicht ist (denn ständig kommen neue, noch größere, noch spektakukäre Kreuzfahrtschiffe hinzu), so können wir wohl leicht hochrechnen, was noch mehr Kreuzfahrtschiffe für Orte wie Dubrovnik oder auch Venedig bedeuten. Oder was noch mehr Kreuzfahrttourismus für die die Natur bedeutet. Nämlich nichts Gutes…

Am reisefreudigsten sind übrigens die Chinesen mit über 120 Millionen Touristen – Tendenz steigend.

Overtourism Blick auf Dubrovnik
Blick auf Dubrovnik

Was können wir tun gegen Overtourism?

Stellt sich die Frage, was können wir gegen Overtourism tun? Denn längst ist Overtourism natürlich kein Problem, welches nur in Europa auftritt. China und Thailand vermelden ebenfalls touristische Herausforderungen. Der Tourismus ist in allen Ländern längst ein großer wirtschaftlicher Faktor. Wie also der Situation Herr werden? Denn viele Länder sind eben auch einfach auf die Einnahmen angewiesen. Der Tourismus wächst insgesamt pro Jahr um wohl vier Prozent. Die Reisebranche erwirtschaftet schon jetzt über 10 Prozent der weltweiten wirtschaftlichen Leistung. Bis 2027 rechnet man alleine im Tourismus mit einem Zuwachs von mehr als 300.000 zusätzlichen Jobs.

Die Welttourismusorganisation prognostiziert die Zahl der Reisenden im Jahr 2030 auf 1,8 Milliarden (aktuell sind es 1,2 Milliarden).

Viele Städte und Orte planen mit Hochdruck an touristischen Obergrenzen und rechnen aus, welche Touristenanzahl pro Tag die jeweiligen Städte noch aushalten. Dubrovnik spricht beispielsweise von max. 8.000 Touristen pro Tag in der Stadt. Barcelona überlegt den Hotelneubau einzuschränken und auch Anbieter für Ferienwohnungen verstärkt zu kontrollieren. Doch längst nicht alle touristischen Orte sind so weit, über Maßnahmen nachzudenken.

Overtourism Rom im Winter
Blick von der Engelsburg auf Rom

Overtourism – Wohin können wir noch reisen?

Wie heißt es doch so schön… nur diejenigen können sich ein Bild über die Welt machen, die sie schon gesehen haben. Doch schaut man sich die Welt wirklich an, wenn sie von Touristen überrannt wird? Bekommt man dann wirklich was von der Welt – der echten Kultur und dem Spirit eines Landes zu spüren? Da auch wir, aufgrund der Schulpflicht, gezwungen sind, in den Ferien zu reisen, halten wir verstärkt Ausschau nach Reisezielen, die touristisch für viele Menschen nicht ganz so attraktiv sind. So führte uns die Reise in den letzten Jahren z. B. auch nach Teschechien aber Prag ließen wir dabei Aussen vor… statt dessen zogen wir nach Brünn und Pilsen. In diesem Sommer reisten wir durch einen Teil von Polen – das touristische Danzig stand dabei auch auf dem Plan (und wie sollte es anders sein, die Stadt war in den Sommerferien proppevoll), doch die meiste Zeit verbrachten wir an weniger touristischen Hotspots – wir blieben ein paar Tage in Breslau, Lodz, Bromberg, Ustka und Stettin. In Lodz, Bromberg oder auch Ustka trieben sich sehr wenig deutsche Urlauber rum… 😉

Sehr touristische Orte haben wir versucht, irgendwie doch in der Nachsaison zu bereisen. So düsten wir z.B. mal über Silvester und zu Anfang des Jahres nach Rom oder in den Winterferien auf die Nordseeinseln (wie z. B. Langeoog oder auch Sylt). Zugegeben, auch dann treiben sich hier schon Touristen rum, doch lange nicht so viele wie in der Hochsaison. Die Ausgangslage ist für uns dann wesentlich angenehmer und es gibt immer noch genug zu entdecken.

Unsere Reisepläne 2018 – als Familie – sehen ähnlich aus. Wir planen aktuell eine weitere Tour durch Polen, denn wir haben ja bisher nur einen Bruchteil des Landes gesehen. In den Osteferien geht es evtl. schon mal in die Sonne – wir liebäugeln mit Portugal. Ich denke, Mitte März halten sich die Touristenströme hier auch noch sehr zurück.

Lest dazu auch mal: Reiseblogger-Tipps für Familien-Reiseziele in den Osterferien

Ansonsten finden wir auch Ziele wie z.B. Finnland im Sommer oder aber Rumänien ganz interessant. Auch ein Roadtrip durch Norwegen steht noch auf dem Reiseplan und als Fernreiseziel könnten wir uns einen mehrwöchigen Trip durch Kanada gut vorstellen.

Buntes Treiben in Bromberg Polen
Buntes Treiben in Bromberg Polen ohne Overtourism

Overtourism – Reisen aber mit Bedacht!

Ihr Lieben, habt ihr schon was von Overtourism gehört? Habt ihr euch schon mit Reisezielen für 2018 beschäftigt? Wie sah es in den letzten Jahren mit euren Reisezielen aus? Waren die touristisch überlaufen? Oder habt ihr noch richtige Geheimtipps entdeckt?

Ich persönlich versuche tatsächlich immer verstärkter tourstische Hotspots zu vermeiden. Ich hasse es, mit hunderten von Touristen an einem Strand zu liegen – wie die Ölsardinen oder aber mich durch die engen Gassen einer Stadt zu quetschen. Dann meide ich den Strand doch lieber ganz oder erkunde Städte, die man vielleicht eher auf den zweiten Bick entdeckt… denn oh Wunder, auch die haben oft interessante Geschichten zu bieten. Ich bin sehr froh, dass ich viele Reiseziele schon vor dem „Boom“ erlebt habt. Denn Fakt ist, die Reisezahlen und die Zahl der Touristen wird steigen. Doch ist die Frage eben, wie gehen wir damit um – und was bedeutet das für das jeweilige Reiseziel, für die Menschen, die in einem touristischen Hotspot leben? Was kann jeder Einzelne von uns tun? Können wir mit dem eigenen Verhalten überhaupt Einfluss nehmen?

Hotel Strandeck Langeoog - nur wenige Meter bis zum Strand
Menschenleere Strände – wann und wo gibt es denn noch so etwas?

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Tanja Klindworth

Hier schreibt Tanja Klindworth

Tanja Klindworth ist nicht nur das Herz der SPANESS-Redaktion. Sie schreibt darüber hinaus auch für andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine. Ob online oder als Print-Variante. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise. Zusätzlich ist sie auch als Reisebloggerin tätig.

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Kommentare

  1. Oli sagt:

    Spannendes Thema, zu dem ich mir selber viele Gedanken mache. Ich denke, dass gerade hier auch die Reiseblogger etwas bewegen könnten, indem sie mit neuen Destinationen und Geheimtipps dazu beitragen, dass sich die Touristenströme etwas besser verteilen. Aber das scheint mir bisher nicht so wirklich der Fall zu sein. Ich habe das Gefühl, dass sich 90 Prozent der Blogartikel um 10 Prozent der möglichen Reiseziele drehen. Ich habe mir jetzt für 2018 vorgenommen, keine Artikel mehr über Orte zu schreiben, in denen bereits über Massnahmen nachgedacht wird, die Zahl der Besucher zu senken.

    1. Tanja Klindworth sagt:

      Hallo Oli,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich merke, mir wird das Thema Nachhaltigkeit (auch auf Reisen) immer wichtiger. Dazu gehört auch zwangsläufig das Thema Overtourism. Ich bin sehr gespannt auf deine Reisen und Reisepläne für 2018. 🙂
      Vielleicht kreuzen sich dann ja auch mal wieder unsere Reiseziele. 😉
      Viele Grüße
      Tanja

      1. Oli sagt:

        Hi Tanja,
        ich würde mich auch sehr freuen, wenn sich unsere Reisewege mal wieder kreuzen. (Meine Pläne für 2018 habe ich soeben in veröffentlicht…) Aber je mehr wir beide Overtourism meiden wollen, desto kleiner wird die Wahrscheinlichkeit, dass wir uns bald wieder einmal treffen. Die ITB lasse ich 2018 auch aus. Gruss, Oli

        1. Tanja Klindworth sagt:

          Hi, na dann schau ich doch gleich mal neugierig, wie deine Reisepläne so aussehen. 😉
          Vielleicht kreuzt sich da ja doch mal was… wer weiß.
          Viele Grüße, Tanja

  2. Zypresse sagt:

    Ganz ehrlich? Nein, von Overtourism – also dem Begriff – hatte ich bislang nichts gehört. Wobei mir das Phänomen nicht unbekannt ist: Barcelona, Venedig, Island… Diese Ziele vermeiden wir, zumindest in der Hauptsaison oder wir konzentrieren uns auf die weniger touristischen Teilbereiche dieser Ziele.

    Und klar haben wir uns schon mit Reisezielen für 2018 beschäftigt – die Planungen stehen im wesentlichen: Spiekeroog, Borkum, Wangerooge, Bootstour auf der Havel und dann West Kanada im September stehen aktuell auf dem Plan.

    1. Tanja Klindworth sagt:

      Oh das sind schöne Reiseziele. 🙂 Auf die niedersächsischen Nordseeinseln reisen wir auch immer wieder und die Hausboot-Tour planen wir für 2018 auch. Zwar nicht auf der Havel – für uns soll es nach Polen gehen. Aber mit dem Hausboot haben wir schon diesjahr geliebäugelt… nächstes Jahr soll es unbedingt klappen. Und auch Kanada steht bei uns auf der Reiseliste. Vielleicht für 2019 – wir sind ja leider immer noch auf die Ferien angewiesen. Da ist die Reisezeit dann doch immer etwas eingeschränkt.
      Dann bin ich gespannt, was ihr zu berichten habt von Kanada. 🙂

      Viele Grüße
      Tanja

  3. Dagmar sagt:

    Hallo Tanja,
    Den Begriff Over Tourism kannte ich bis jetzt noch nicht, das Phänomen aber schon.
    Seit meine Kinder nicht mehr mit mir in Urlaub fahren, Reise ich immer antizyklisch, wenn möglich.
    Lg Dagmar von Bestager-Reiseblog.de

    1. Tanja Klindworth sagt:

      Liebe Dagmar,
      früher sind wir auch immer ausserhalb der Ferien gereist, da ist mir die Sache mit dem Overtourism gar nicht so aufgefallen… aber in den letzten Jahren bin ich zum Teil echt geschockt, was auch in meinen „früheren“ Lieblingsreisezielen, wie z.B. Dubrovnik und insgeamt Kroatien, heute in der Hauptsaison abgeht. Daher sind wir, gerade als Familie, wirklich auf der Suche nach alternativen Reisezielen, die wir entdecken können.
      Liebe Grüße
      Tanja

  4. Roswitha sagt:

    Liebe Tanja
    Deinen Worte kann ich zu 100prozentig nachvollziehen. Wenn ich mal nach vielen Jahren an einen Ort komme, der mir sehr gefallen hat, bin ich oft entsetzt, wie er sich entwickelt hat. Ich war mal Anfang der 80er Jahre in Dubrovnik und bin in den Morgenstunden ganz alleine durch die Stadt gewandelt. Heute sind die Kreuzfahrer schon da. Ich kann verstehen, dass es in Regionen wie Barcelona oder Mallorca Proteste gibt.

    1. Tanja Klindworth sagt:

      Liebe Roswitha,
      ich habe Dubrovnik geliebt und immer allen davon vorgeschwärmt… bis letzten Herbst (in den Herbstferien). Früher sind wir alle 2 Jahre hin. In einem Anflug von sentimentaler Reiseerinnerung sind wir nach 8 Jahren mal wieder in die Stadt gereist und ich wollte gleich wieder gehen. Danach hab ich mich vestärkt mit dem Thema Overtourism beschäftigt.
      Viele Grüße, Tanja

  5. Ines sagt:

    Ein sehr spannendes Thema. Wir versuchen immer außerhalb von der Saison zu reisen. Tourismus hat auch seine Schattenseiten…
    Liebe Grüße
    Ines

    1. Tanja Klindworth sagt:

      Liebe Ines,
      ja leider… es ist auch für uns immer ein Drahtseil-Akt hier Entscheidungen zu treffen. Doch ich denke, gerade als Reiseblogger können wir wirklich Tipps für etwas andere Reiseziele geben – und nicht nur die Hotspots anpreisen. Da bin ich auch ganz bei Oli (Kommentar 1) 🙂
      Viele Grüße
      Tanja

  6. Josi sagt:

    Den Begriff kannte ich noch nicht, aber das Phänomen hat wohl jeder Reiselustige schon einmal erlebt. Unsere Lösung ist slowtravel, uns Zeit lassen, uns auf das Land einlassen und eben auch die weniger überlaufenen Orte anschauen. Genau so, wie du beschrieben hast. Denn die touristischen Hotspots sind letztendlich alle gleich.

    1. Tanja Klindworth sagt:

      Liebe Josi,
      auch wir lieben es eher „langsam zu reisen“. Das Thema hat bei uns sogar eine eigene Kategorie bekommen. 🙂
      Die touristischen Spots (oder auch so etwas wie Pauschalreisen) meiden wir auch, so gut es eben geht.
      Viele Grüße, Tanja

  7. Andreas sagt:

    Im weitesten Sinne hab ich dazu auch gerade erst einen Artikel geschrieben der mir sehr am Herzen liegt, es geht darum um Secret Sport die man geheim halten sollte – oder eben doch nicht !? Overtourism hab ich lustigerweise nich nie als Begriff gehört, wenn es aber ein Ziele gibt worauf das Wort zutrifft in den letzten zwei, drei Jahren ist es definitiv Island. Was dort durch die Menschenmassen gerade passiert die die Insel quasi zu Tode lieben ist wirklich erschreckend. SO ein kleines und wunderschönes Land und dann kommen ein paar Millionen Touristen weil es gerade „hipp“ ist dort zu sein und machen vieles einfach nur kaputt 🙁 Ich reise nicht umsonst jetzt im März das zweite Mal im Winter dort hin, das ist deutlich leerer (noch) und irgendwie im gesamten wesentlich angenehmer zum reisen.
    Ich würde den Artikel hier gerne mal bei mir im Artikel unten mit verlinken, da es doch ganz gut zum Thema passt. Gib mal Bescheid ob das in Ordnung wäre. Meinen Secret Spots – Artikel findest du ebenfalls bei fbook in der Gruppe, hab ihn eben dort eingetragen. Oder halt auf dem Blog 🙂 Gruß und guten Rutsch, Andreas

    1. Tanja Klindworth sagt:

      Lieber Andreas,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Mit Secret Spots hab ich mich noch gar nicht beschäftigt…. – hört sich aber sehr interessant an, da lese ich mich doch gleich mal rüber zu deinem Artikel. Wenn mein Artikel dazu passt, freue ich mich natürlich sehr darüber, wenn du ihn als zusätzlichen Lesetipp verlinken magst.
      Viele Grüße, Tanja

  8. Miriam sagt:

    Ich würde gerne mal nach Dubrovnik, aber ehrlich gesagt habe ich auch Angst. Angst vor der Masse Mensch. Vielleicht ist besser total antizyklisch zu reisen, zumindest eben genau in solche Gebiete. Bali z.B. ist meiner Meinung nach auf dem besten Weg am Tourismus zu zerbrechen (und das habe ich schon 2012 so empfunden…). Island muss verdammt aufpassen. 2013 war es außerhalb des Golden Circles noch menschenleer. Aber wenn ich mitbekomme wer alles hin fährt und fahren will, dann ist es nur eine Frage der Zeit bis es überlaufen ist.
    Lg Miriam

    1. Liebe Miriam,
      ich schaue schon gar nicht mehr auf vermeintliche Reisetrends, sondern versuche neue Reiseziele zu finden.
      Doch gerade mit Schulkindern ist es wirklich sehr schwer oder sagen wir mal schwerer in die Planung zu gehen, da viele Reiseziele einfach ausfallen – mangels Ferienzeiten. 😉
      Liebe Grüße
      Tanja

  9. Ina sagt:

    Danke für den schönen und wichtigen Text! Wir reisen auch gerne dort wo noch nicht soviel los ist, jedenfalls teilweise, so gehörte Rumänien letztes Jahr zu unserer interRail Tour, wir waren aber auch in Rom, fanden es jetzt aber gar nicht so extrem, einfach weil wir oft schon sehr früh unterwegs sind, so kann man auch Rom fast Menschenleer erleben https://www.mitkindimrucksack.de/2017/10/23/wer-zuerst-kommt-macht-die-besseren-bilder/. Wir waren gerade über Weihnachten in Alicante und da waren die Strände auch teilweise Menschenleer, also antizyklisch reisen finden wir auch gut 😉 u. für uns in Norwegen sind die Wintertemperaturen in Spanien ja fast Sommertemperaturen.
    Nächstes Jahr wird es wieder eine InterRail Tour und diesmal doch touritischer nach Spanien u. Portugal, mal sehen wir sind uns noch nicht ganz sicher.

    Lg aus Norwegen
    Ina

    1. Tanja Klindworth sagt:

      Liebe Ina, ja ein paar der touristischen Ziele stehen auch auf dem Reiseplan (immer mal wieder). Gerade weil unser Nachwuchs sich auch für einige dieser Städte interessiert. Doch wir versuchen auch, die dann wirklich antizyklisch zu besuchen. Im Sommer gehts für uns auf alle Fälle noch mal nach Polen. Das hat uns dieses Jahr sehr gut gefallen und wir haben vieles dort noch gar nicht gesehen. Auch Tschechien fanden wir vor 2 Jahren total spannend… hier haben wir aber auch wirklich die touristischen Hotspots gemieden. Portugal wollen wir auch angehen – aber eben auch nicht im Sommer. Meine Eltern waren jetzt im Herbst/Anfang Winter dort 6 Wochen unterwegs und fanden es grandios – es waren wohl auch nur noch sehr wenig Touristen im Land unterwegs. Bin gespannt, was ihr zu berichten habt nach eurer Sommer-Reise nach Portugal. 🙂
      Viele Grüße,
      Tanja

  10. Tina Kainz sagt:

    Ja, der Massentourismus wird tatsächlich für viele Städte und Länder zum Problem. Dass man z. B. als Einwohner in Venedig nur noch schwer einen Bäcker findet darf eigentlich nicht sein. Wir reisen auch gerne außerhalb der Saison, wenn es irgendwie geht.

    1. Tanja Klindworth sagt:

      Liebe Tina,
      ich glaube auch einfach, es gibt so viele tolle Städte und Reiseziele, die noch nicht entdeckt worden sind.
      Mein Motto hier (gerade für Städtetrips) lautet ja #MetropoleKannJeder 😉

      Viele Grüße,
      Tanja

  11. Gabriela sagt:

    Das ist wirklich etwas, worüber die Reisebranche in der nächsten Zeit wohl mehr nachdenken muss. Ich habe dazu auch ein etwas gespaltenes Verhältnis, da ich die Massenziele gern auch mal umgehe und abseits der Touristenpfade unterwegs bin. Ich genieße dann die Ruhe und die Abgeschiedenheit. Wenn ich dann darüber schreibe denke ich natürlich nach wie es wäre, wenn dort noch mehr Tourismus herrscht. Vielleicht auch, weil ich darüber geschrieben habe und jemanden dazu inspirieren konnte, eine einsamere Gegend zu besuchen. Nicht ganz einfach, dieses Thema!
    Liebe Grüße
    Gabriela

    1. Tanja Klindworth sagt:

      Liebe Gabriele,
      ich verstehe was du meinst. Mir geht es auch so… ich versuche schon die Haupt-Touristenziele zu meiden und eben auch Anregungen für neue Ziele zu geben. Interessant finde ich, dass die „Underdogs“ die Leser dann aber auch oft doch weniger interessieren – Berichte wie Rom oder Mallorca sprengen dann wiederum die Zugriffe. Wenn wir daher „Hotspots“ besuchen, versuchen wir das auch immer mal in einer „nicht so attraktiven“ Reisezeit, um die vielleicht etwas schmackhafter zu machen… und die Touristenströme damit auch einfach mal umzulenken. Ich kenne auch viele touristische Ansprechpartner in verschiedenen Regionen, die auch genau darauf versuchen Einfluss zu nehmen. Denn grundsätzlich hat man oft gar nichts gegen Touristen, nur eben nicht alle auf einmal. 😉
      Viele Grüße, Tanja

  12. Nathalie sagt:

    Von dem Begriff als solches hab ich noch nicht gehört. Aber das Phänomen ist mir bekannt. Früher waren es die Backpacker, die alle die selben Reiseführer hatten und man sich so immer wieder an den selben Orten und Sehenswürdigkeiten traf. Heute durch die Billigairlines (die eben oft solche Hotspots anfliegen) und das Internet / Social Media werden bestimmte Destinationen tatsächlich zum Trend.
    Leider ist es auch uns aufgrund der Schulferien nicht möglich antizyklisch zu reisen, aber wir versuchen dennoch solche Hotspots in den Hauptreisezeiten zu meiden.
    Reisepläne für 2018 gibt es schon einige Ideen aber noch ist nichts konkret.
    LG Nathalie

  13. Wie witzig, dass Touristen es immer wieder schaffen, sich über andere Touristen zu ärgern ;-). Wir möchten die ersten Besucher sein, die wahren Entdecker. Und natürlich sind wir Reisende, vom Massentourismus streng zu unterscheiden. So ist wohl die menschliche Natur… 😉

    Osteuropa soll noch relativ unentdeckt sein, persönlich kann ich Piran in Slowenien sehr empfehlen…

    Lg Kasia

  14. Franzi sagt:

    Sehr informativer Artikel, danke dafür! Habe mir darum auch schon viele Gedanken gemacht & am krassesten hab ich es selbst in Venedig erlebt, hatte tatsächlich all die Jahre vermieden die Stadt zu besuchen weil ich sie nicht auch noch verstopfen wollte (ich weiß eine Person macht da den Kohl nicht fett aber es ging ums Prinzip) Hab dann den Trip geschenkt bekommen von jemandem der die Stadt sehr liebt.
    Ein super wichtiges Thema zu dem sich viel mehr Leute Gedanken machen sollten.

    Lieben Gruß